Mo., 28.07.2014

Keine „Cold Water“-Teilnahme Feuerwehr-Aktion fällt ins Wasser

Münster - 

Die münsterische Berufsfeuerwehr wird nicht am „Cold Water Challenge“ teilnehmen. „Das Thema ist erledigt“, so der stellvertretende Behördenleiter Willi Reckert am Freitag.

Von Martin Kalitschke

Seit Tagen rollt die Welle der sogenannten Kaltwasser-Herausforderung durch Deutschland . Mitglieder von Feuerwehren müssen innerhalb von 24 Stunden einen verrückten Film drehen und ins Internet stellen. Wie bei einem Kettenbrief benennen sie anschließend eine weitere Feuerwehr , die die gleiche Aufgabe erledigen soll. In dieser Woche hatte es nun auch die münsterische Berufsfeuerwehr getroffen. Nach Informationen unserer Zeitung hatten einige Mitglieder bereits den geforderten Film gedreht. Doch er wird nun nicht im Internet erscheinen.

Am Donnerstagabend hat die Feuerwehrführung entschieden, dass die „Cold Water“-Welle an Münster vorbeischwappen soll. Zu den genauen Gründen will sich Reckert nicht weiter äußern. In den vergangenen Tagen hatten sich unter anderem Versicherungen kritisch über die Aktion geäußert und darauf hingewiesen, dass Feuerwehrleute nicht versichert seien, falls etwas bei den Dreharbeiten passiert. Der Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein bezeichnete die Aktion in einer Stellungnahme als „nicht ungefährlich“. Reckert betont, dass sich in NRW bislang keine einzige Berufsfeuerwehr an der Spaßaktion beteiligt habe.

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