Do., 28.08.2014

Jährlich zehn Millionen Landesmittel für Instandhaltung der Uni-Gebäude Schloss-Fassade vor der Sanierung

Die Fassade des Schlosses soll im nächsten Jahr saniert werden.

Die Fassade des Schlosses soll im nächsten Jahr saniert werden. Foto: WWU/Frank Hülsbömer

Münster - 

Rund zehn Millionen Euro investiert der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) jährlich in die Instandhaltung der Gebäude der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster. Der BLB NRW ist zuversichtlich, im nächsten Jahr auch mit der Fassadensanierung des Schlosses beginnen zu können.

Jetzt trafen sich die Hausspitzen der WWU und der Niederlassung Münster des BLB NRW , vorrangig, um über die Beseitigung der Schäden zu sprechen, die das Unwetter vor vier Wochen an den Gebäuden und an der Einrichtung vieler Universitätsgebäude hinterlassen hatte. Beide Seiten können die Kosten, die hierfür aufgewendet werden müssen, noch nicht abschließend beziffern. Einstimmig lobten sie jedoch die reibungslose und konstruktive Zusammenarbeit und den hohen und engagierten Einsatz der zuständigen Mitarbeiter auf beiden Seiten, heißt es in einer Pressemitteilung.

„Das gesamte Rektorat ist dankbar für den großartigen Einsatz vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der WWU und des BLB während des Unwetters und in den Tagen danach. Ihrem Engagement ist es zu verdanken, dass Schlimmeres verhindert werden konnte – das war eine beeindruckende Hilfsaktion“, sagte Uni-Kanzler Matthias Schwarte.

Viele Schäden konnten bereits behoben werden. Was noch ansteht, wird sukzessive abgearbeitet. „Wir kommen unserer Eigentümerverpflichtung selbstverständlich nach, auch bei der laufenden Bauunterhaltung“, erklärte Hermann-Josef Peters , stellvertretender Leiter der Niederlassung Münster des BLB NRW. „Wir investieren jährlich rund zehn Millionen Euro in die Instandhaltung der Universitätsgebäude, von denen der überwiegende Teil älter als 30 Jahre ist.“ Welche Arbeiten in diesem Zusammenhang zu erledigen sind, stimmt der BLB NRW in der jährlichen Instandhaltungsplanung, zurzeit für 2015, sowie bei regelmäßigen Terminen mit der Universität ab.

Ein besonderer Tagesordnungspunkt des Treffens war das Schloss: BLB NRW und WWU sind sich einig darüber, dass die Sanierung der Fassade und der Fenster des Schlosses dringend notwendig ist. „Wir untersuchen die Fassade in regelmäßigen Abständen. Auf Basis dieser Untersuchungen und in enger Abstimmung mit der Denkmalbehörde erarbeiten wir derzeit ein Konzept, wie die reich verzierte Schlossfassade erhalten und restauriert werden kann“, erläuterte Hermann-Josef Peters das Vorgehen. „Die Sanierung wird abschnittsweise erfolgen. Selbstverständlich stimmen wir unsere Planung mit der WWU auf die Nutzung des Schlosses und die auf dem Gelände stattfindenden Veranstaltungen ab. Wir sind zuversichtlich, dass wir im nächsten Jahr mit der Sanierung beginnen können.“

Parallel zu den laufenden und geplanten Instandhaltungs- und Sanierungsmaßnahmen arbeitet der BLB NRW aber auch weiterhin kontinuierlich an den Projekten, die aus dem Hochschulmodernisierungsprogramm finanziert werden. Hierzu gehören z.B. der Ersatzneubau für die Institute für Organische Chemie und Biochemie an der Corrensstraße, die Sanierung des Botanischen Instituts am Schlossplatz 4 und 7, oder auch die Erweiterung und der Umbau des Philosophischen Seminars am Domplatz. Auch die Planungen für noch nicht begonnene Forschungsgebäude wie z.B. das Center for Soft Nano-Science (SoN) und das Multiscale Imaging Centre (MIC) laufen wie geplant weiter.

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