Mi., 26.11.2014

Titus Dittmann beim Gründerwettbewerb „Macht euer Ding!“

Titus Dittmann (Mitte),  „Vater der deutschen Skateboard-Szene“, inmitten von einigen Teilnehmern des Gründungswettbewerbs.

Titus Dittmann (Mitte),  „Vater der deutschen Skateboard-Szene“, inmitten von einigen Teilnehmern des Gründungswettbewerbs. Foto: Ladermann

Münster - 

Titus Dittmann ging einst mit gutem Beispiel voran. Jetzt macht der Unternehmer und Skateboard-Pionier jungen Gründern Mut.

Von Ann-Christin Ladermann

„Mut ist, wenn man´s trotzdem macht.“ Ein Satz, zu dem der münsterische Unternehmer Titus Dittmann viele Geschichten zu erzählen wusste. Die Teilnehmer des siebten IT-Gründerwettbewerbs „Launchpad“ des European Research Center for Information Systems (ERCIS) der Universität Münster hörten dem „Vater der deutschen Skateboard-Szene“ gebannt zu. Schon zu Beginn gab der Gründer der Marke Titus den Schülern und Studenten „etwas Entscheidendes“ mit auf den Weg: „Mut ist, wenn man auch mal was an den Nagel hängt.“ Er selbst habe nach seinem Studium sechs Jahre als Lehrer gearbeitet, sei verbeamtet gewesen und habe eine Familie ernähren müssen. Trotzdem habe er seinen Beruf „an den Nagel gehängt“, seine Leidenschaft zum Beruf gemacht und ein eigenes Unternehmen gegründet – mit Erfolg.

„Euer Herz muss brennen, dann könnt ihr es schaffen“, sagte Dittmann. Sein Unternehmer-Leben sei aber nicht immer geradlinig verlaufen. „Zwischendurch, in wirtschaftlichen Krisenzeiten, hatte ich Existenzängste“, gestand er. Dennoch habe er immer eine Vision vor Augen gehabt und diese zielstrebig verfolgt. Mut sei also auch, wenn man unbeirrt seiner Passion folge, so Dittmann, einziger Lehrbeauftragter für Skateboarding in Europa .

Der Unternehmer sprach bei der Preisverleihung des ERCIS-Gründungswettbewerbs, bei dem 19 Bewerber ihre Konzepte eingereicht hatten. Zu gewinnen gab es Geld- und Sachpreise im Wert von 10 000 Euro. Der Innovationspreis sowie der Preis für das beste Gesamtkonzept ging an das „Contagt“-Team, das sich ein Konzept für ein Navigationssystem innerhalb von Gebäuden überlegt hat. Das „Anti-fraud-system“-Team gewann sowohl den Preis für kommerzielle Verwertbarkeit als auch den Sonderpreis „Gründerbüro“ der Technologieförderung Münster . Der ERICS-Forschungspreis ging an das „Delta-for-good“-Team.

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