Appell des Evangelischen Kirchenkreises
„Menschen eine Zuflucht bieten“

Münster -

Vertreter des Evangelischen Kirchenkreises Münster trafen NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Sie sprachen über die Flüchtlingspolitik und -arbeit.

Donnerstag, 20.08.2015, 18:08 Uhr

Seine Überzeugung, dass Kirche wieder deutlich erkennbarer Kirche für andere sein muss, verknüpft der Roxeler Pfarrer Stephan Draheim , Vorsitzender des Diakonieausschusses des Evangelischen Kirchenkreises Münster , mit dem Auftrag, für Flüchtlinge einzutreten. „Meine Vision sind eine Kirche und eine Gemeinde, die im wahrsten Sinne des Wortes diesen Menschen eine Zufluchtsstätte und ein Dach über dem Kopf bieten.“

Gemeinsam mit dem Referenten für Flüchtlingsarbeit des Kirchenkreises, Saeid Samar, vertrat der Gemeindepfarrer der Kirchengemeinde Roxel diese Überzeugung in einem Gespräch mit Hannelore Kraft . Verschiedene in Münster in der Flüchtlingsarbeit engagierte Menschen hatte die Ministerpräsidentin zu einem Gedankenaustausch eingeladen, heißt es in einer Mitteilung.

Saeid Samar, der Draheim begleitete, ist seit Juli für den Kirchenkreis tätig. Seine Arbeit zielt darauf ab, integrative Angebote für Flüchtlinge zu schaffen und Brücken zu bauen zwischen der Aufnahmegesellschaft und den Flüchtlingen.

Dass alle Möglichkeiten geprüft werden sollten, Heimat auch in kirchlichen Gebäuden anzubieten, betont auch die Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Münster, Meike Friedrich: „Wir haben den Auftrag, dem Fremden Heimat bei uns zu geben.“

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