Di., 12.01.2016

Feierstunde der Fidelen Bierkutscher „Goldene Peitsche“ für Koch und Brinkmann

Goldene Peitsche (v.l.): Heinz Kenter, Dr. Helge Nieswandt, Dr. Uwe Koch, Michael Brinkmann, Benno Fritzen und Adolf Winkelmann. Das Jugendprinzenpaar Jule und Leon (kl. Bild) hatte Kohle und Mäuse für die neuen Peitschenträger dabei.

Goldene Peitsche (v.l.): Heinz Kenter, Dr. Helge Nieswandt, Dr. Uwe Koch, Michael Brinkmann, Benno Fritzen und Adolf Winkelmann. Das Jugendprinzenpaar Jule und Leon (kl. Bild) hatte Kohle und Mäuse für die neuen Peitschenträger dabei. Foto: hpe

Münster - 

Der Karnevalsverein Fidele Bierkutscher hat Dr. Michael Brinkmann und Dr. Uwe Koch mit der „Goldenen Peitsche“ geehrt

Von Ralf Repöhler

Der eine liebt die süße Prinzenrolle, aber nur zum Knuspern, und ist als „Race-Direktor“ des Münster-Marathons „auf die schier unendlich lange Bahn geraten“. Der andere wird zum Ende der Woche „moderationstechnisch volljährig“, weil er dann zum 18. Mal durch das Programm der großen WDR-Fernseh­gala „Westfalen haut auf die Pauke“ (WHAP) führt. Mit Michael Brinkmann und Dr. Uwe Koch zeichneten die Fidelen Bierkutscher am Montagabend im Mühlenhof vor 150 Gästen aus 26 Gesellschaften gleich zwei Banker mit der Goldenen Peitsche, dem wohl bedeutendsten Orden in der fünften Jahreszeit, aus. Marathon-Cheforganisator Brinkmann ist Bereichsleiter des Vorstandsstabs bei der Vereinigten Volksbank Münster, Koch Bereichsleiter Kommunikation bei der Sparkasse Münsterland Ost.

Fotostrecke: Die Fidelen Bierkutscher

Die beiden Peitschenträger des Vorjahres, Feuerwehrchef Benno Fritzen und BMK-Vizepräsident Dr. Helge Nieswandt, beruflich Kustos des Archäologischen Museums, hielten eine gemeinsame Laudatio auf die beiden neuen Ordensträger – und das mit detektivischem Spürsinn in Form eines herrlichen Zwiegespräches, wofür Fritzen und Nieswandt in die Rollen von Hercule Poirot beziehungsweise Sherlock Holmes schlüpften.

So erzählten sich Benno Poirot und Sherlock Nieswandt gegenseitig von ihren beiden schweren Fällen. Dabei kam heraus, dass bei Brinkmann „mit dem langen Atem“ als Kopf einer „verschworenen Gemeinschaft“ die Fäden zusammenlaufen. Die Steigerung von Marathon sei „Volksbank Münster Marathon“ und dieser sei mit 8000 Teilnehmern der beliebteste in NRW. Brinkmann stifte alle dazu an und bewege damit Münster, weiß Benno Poirot. Dabei habe der schmerzfreie Banker einen „Muskel-Bündelriss“.

Koch ist kein „Sternekoch“. Aber: Musiker, Moderator, Journalist, Komponist und karnevalistische Fachkraft. Kurz: „Kein Typ für nur eine Schublade“, sagte Sherlock Nieswandt. So habe Koch Rundfunk in alle Richtungen betrieben, ob als Schüler im Krankenhausfunk oder als Student beim WDR. Mit seinem Lied „Wir sind das Volk“ belegte er beim Kulturfestival „Deutscher Rock & Pop Preis 2014“ Platz 1. Singen kann er gut, verpfiffen habe er niemanden.

Als Moderator von WHAP vermittele Koch glaubhaft, „dass die Westfalen Karnevalisten mit Herzblut sind“. Und welche, die es mit dem Rheinland aufnehmen können: Denn gemeinsam mit Cheforganisator Rolf Schröder habe Koch es geschafft, dass die Karnevalsfernsehsendung „Alles unter einer Kappe“ nun stets mit Münster beginne. Düsseldorf folgt dann erst im Anschluss.

Brinkmann will mit der Goldenen Peitsche die Marathonläufer zum Streckenrekord animieren. Koch ist stolz darauf, dass ihn ein Archäologe für eine Laudatio herausgewühlt hat.

Neben den pointenreichen Reden sorgten die Schunkellieder der 22 Bierkutscher unter Präsident Heinz Kenter für einen stimmungsvollen Abend. Zu Ehrenbierkutschern wurden Kenter, der langjährige Kassierer Axel Lorenz und Notenwart Bernd Altmann ernannt.

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