Städtepartnerschaft Münster-Rjasan
Bilder einer Freundschaft

Münster -

Der Förderverein Münster-Rjasan ist seit 25 Jahren die bürgerschaftliche Basis der Städtepartnerschaft. Eine Ausstellung im Foyer der Bezirksregierung dokumentiert die Geschichte.

Freitag, 12.02.2016, 22:02 Uhr

Birgit Lückemeyer (r.) , erste Vorsitzende des Fördervereins Münster-Rjasan,eröffnete mit den Vorstandsmitgliedern (v.l.) Jörg Brokhues, Norbert Siebers und Udo Lückemeyer die Ausstellung zum Jubiläum des Vereins im Foyer der Bezirksregierung.
Birgit Lückemeyer (r.) , erste Vorsitzende des Fördervereins Münster-Rjasan,eröffnete mit den Vorstandsmitgliedern (v.l.) Jörg Brokhues, Norbert Siebers und Udo Lückemeyer die Ausstellung zum Jubiläum des Vereins im Foyer der Bezirksregierung. Foto: kv

Die Städtepartnerschaft zwischen Münster und dem russischen Rjasan, rund 250 Kilometer südöstlich von Moskau gelegen, besteht schon seit 1989. Zwei Jahre später erhielt die schnell durch viele Kontakte und Aktivitäten belebte Partnerschaft auf bürgerschaftlicher Seite eine institutionelle Plattform: Der Förderverein Münster-Rjasan wird in diesem Jahr 25 Jahre alt – Anlass für zahlreiche Veranstaltungen, um die Freundschaft zwischen den Menschen der beiden Städte weiter zu beleben.

Ein Programmpunkt im Jubiläumsjahr ist die Dokumentation der Vereins- und Partnerschaftsgeschichte in einer kleinen Ausstellung, die seit Freitag im Foyer der Bezirksregierung am Domplatz zu sehen ist. Im vorigen Jahr hatte bereits die Sparkasse die Schautafeln mit Bildern und Text-Informationen gezeigt.

Angefangen mit Schülerreisen noch in den 80er-Jahren, der ersten Tuchfühlung bei einer Reise von Kommunalpolitikern, den humanitären Hilfsaktionen, die in den frühen 90er-Jahren die Partnerschaft nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion prägten, beschreibt die Ausstellung die weitere Entwicklung mit den regelmäßigen Bürgerbegegnungen, dem Austausch zwischen Bildungseinrichtungen, Kirchen und der Organisation gemeinsamer Kulturfestivals mit Musikern und anderen Künstlern aus Münster und Rjasan.

Sehr atmosphärisch sind die großformatigen Schwarz-weiß-Fotografien des inzwischen verstorbenen Rjasaner Fotografen Jevgenij Kaschirin. Er war ein persönlicher Freund des münsterischen Russischlehrers am Ratsgymnasium, Peter Wittig, einem der Väter der Partnerschaft und auch der Fördervereins-Gründung. An Wittig – auch er ist inzwischen verstorben – erinnert die Ausstellung am Rande.

Vereinsvorsitzende Birgit Lückemeyer eröffnete am Freitag die Ausstellung, die in der Bezirksregierung am Domplatz noch bis zum 22. Februar montags bis freitags jeweils von 7.30 bis 16 Uhr zu sehen ist.

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