Schönheitskur für Partyschiff von Leon Windscheid
Alter Charme und Disco-Effekte

Münster -

Jungmillionär Leon Windscheid lässt sein fast 100 Jahre altes Partyboot herausputzen. Neue Elemente ergänzen den alten Charme.

Freitag, 08.04.2016, 21:04 Uhr

Jung-Millionär Leon Windscheid (l.) koordiniert mit seinem Kompagnon Oliver Trepper die Handwerkerarbeiten. Foto: Oliver Werner
Während der Ausbauphase, in der sich das ehemalige niederländische Ausflugsboot zum münsterischen Partyschiff mausern soll, liegt das Boot im Pebüso-Hafen. Jung-Millionär Leon Windscheid (l.) koordiniert mit seinem Kompagnon Oliver Trepper die Handwerkerarbeiten. Foto: Oliver Werner

Mit Besitzerstolz und wuselnder Geschäftigkeit, wie sie Eigenheimbesitzern in der Bauphase eigen ist, flitzt Jungmillionär Leon Windscheid über seine neue Liebe – das Partyschiff , das derzeit mit Billigung der Eigentümer im Pebüso-Hafen vor Anker liegt.

Die Handwerker werden sich bis zur Fahrt in den Mai, die bereits ausgebucht ist, die Klinke auf dem fast 100 Jahre alten Schiff in die Hand geben. Aber das Konzept fürs Interieur steht. „Eines ist uns ganz wichtig“, so Wind­scheid: „Der klassische Charakter des alten Schiffs soll beibehalten, aber mit neuen Ideen kombiniert werden.“ LED-Lichteffekte und Discokugel sollen für Partyatmosphäre sorgen.

Während er das sagt, schiebt er mit Schwung das „Cabriodach“ auf dem Oberdeck Richtung Steuerstand. Hier wie im geschützten unteren Bereich des Schiffs sollen Tische und Bänke platziert werden– gezimmert von seinem Kompagnon Oliver Trepper , dessen Tischlerausbildung sich jetzt als Glücksfall erweist.

Partyboot: Die „MS Günther“ stellt sich vor

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  • Leon Windscheid und sein Kompagnon Oliver Trepper stellen die „MS Günther“ vor.

    Foto: Oliver Werner
  • Leon Windscheid und sein Kompagnon Oliver Trepper stellen die „MS Günther“ vor.

    Foto: Oliver Werner
  • Leon Windscheid und sein Kompagnon Oliver Trepper stellen die „MS Günther“ vor.

    Foto: Oliver Werner
  • Leon Windscheid und sein Kompagnon Oliver Trepper stellen die „MS Günther“ vor.

    Foto: Oliver Werner
  • Leon Windscheid und sein Kompagnon Oliver Trepper stellen die „MS Günther“ vor.

    Foto: Oliver Werner
  • Leon Windscheid und sein Kompagnon Oliver Trepper stellen die „MS Günther“ vor.

    Foto: Oliver Werner
  • Leon Windscheid und sein Kompagnon Oliver Trepper stellen die „MS Günther“ vor.

    Foto: Oliver Werner
  • Leon Windscheid und sein Kompagnon Oliver Trepper stellen die „MS Günther“ vor.

    Foto: Oliver Werner
  • Leon Windscheid und sein Kompagnon Oliver Trepper stellen die „MS Günther“ vor.

    Foto: Oliver Werner
  • Leon Windscheid und sein Kompagnon Oliver Trepper stellen die „MS Günther“ vor.

    Foto: Oliver Werner
  • Leon Windscheid und sein Kompagnon Oliver Trepper stellen die „MS Günther“ vor.

    Foto: Oliver Werner
  • Leon Windscheid und sein Kompagnon Oliver Trepper stellen die „MS Günther“ vor.

    Foto: Oliver Werner
  • Leon Windscheid und sein Kompagnon Oliver Trepper stellen die „MS Günther“ vor.

    Foto: Oliver Werner

An der Theke vor der Kombüse, in der noch drei Fritteusen an den niederländischen Vorbesitzer erinnern, hängt die alte Schiffsglocke. „Die bleibt“, sagt Windscheid. Die Fritteusen indes werden überflüssig – die Lieferung der Speisen übernimmt ein Caterer.

Getanzt wird künftig auf stilechtem Eichenboden, der in den nächsten Tagen verlegt wird. Der besondere Clou, so Windscheid: „Durch Panzerglaselemente ist der Blick frei auf die Schiffswelle, die sich über die gesamte Rumpflänge bis zur Schraube erstreckt.“

„Das Partyschiff bietet Platz für 150 Gäste“, sagt der stolze Besitzer. Drei Toiletten wurden bereits mit moderner Sanitärausstattung versehen. Jetzt fehlen nur noch die Wandfliesen. Behindertentauglichkeit gilt nicht nur hier, sondern auch für den Zugang zum Schiff. Dank Hebebühne können Rollstuhlfahrer sicher aufs Boot gelangen.

Als Anleger ist eine Stelle in der Nähe des Ostbades anvisiert. Welche Strecke das Partyboot künftig durch den Hafen nehmen wird, ist laut Windscheid noch nicht abschließend geklärt. Bei einer Stippvisite der Wasser- und Schifffahrtspolizei am Freitagnachmittag verwiesen die Beamten schon einmal dezent auf Lärmschutzaspekte vor Wohnbebauung.

Aber gesellige Nachtstunden auf dem Achterdeck lassen sich auf den weißen Lounge-Sitzmöbeln und an Reeling-Biertischchen auch ohne wummernde Bässe genießen. Auf raffinierte und platzsparende Weise sollen die vorgeschriebenen 150 Schwimmwesten in Tischboxen verstaut werden.

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