Mi., 27.04.2016

Alpinisten im Gasometer Klettern an rostigen Wänden

Der denkmalgeschützte Gasometer am Albersloher Weg eignet sich nach Einschätzung des Alpenvereins als Kletterzentrum. Das werde man nun sechs Monate lang prüfen.

Der denkmalgeschützte Gasometer am Albersloher Weg eignet sich nach Einschätzung des Alpenvereins als Kletterzentrum. Das werde man nun sechs Monate lang prüfen. Foto: hpe

Münster - 

Münsters Alpinisten haben nicht viele Orte zum üben. Jetzt wollen sie in den alten Gasometer. Hochfliegende Pläne.

Die Sektion Münster des Deutschen Alpenvereins ( DAV ) hat sich für eine Probenutzung des alten Gasometers am Albersloher Weg ausgesprochen. Im Café Uferlos stimmten die DAV-Mitglieder laut Pressemitteilung einstimmig dafür. Die Stadt Münster sowie die Stadtwerke als Eigentümer des Objektes stünden dem Projekt ausgesprochen positiv gegenüber, heißt es.

Der Entwurf eines Nutzungsvertrages liege bereits vor. Sobald der Vertrag von beiden Seiten unterschrieben worden sei, befinde sich das Industriedenkmal Gasometer samt Maschinenhaus und umliegenden Gelände für die kommenden sechs Monate in der Hand des Alpenvereins. In dieser Zeit werde geprüft, ob das Gelände für den Ausbau eines Sektionszentrums mit nutzbaren Außenanlagen, Klettermöglichkeiten oder auch einem Hochseilgarten in Frage kommt und die personellen sowie finanziellen Herausforderungen von der Sektion gestemmt werden können.

Ein Großteil der Anwesenden der Hauptversammlung erklärte sich im Anschluss schriftlich bereit, bei den Projekten in der Erkundungsphase tatkräftig mitwirken zu wollen. „Die Zeichen stehen auf Aufbruch“, teilt der Verein mit.

Weiter berichteten der Hüttenwart des Westfalenhauses in den Stubaier Alpen, Helmut Dütting, und der Wegewart Karl Bangel über ihre Projekte. Die Übernachtungszahlen des Westfalenhauses in der Sommersaison 2015 waren mit 3142 die Zweithöchsten in der Geschichte der DAV-Hütte. Mitte Juni wurde außerdem die Terrasse erneuert und vergrößert. Im Anschluss wurde über einen gemeinsamen Arbeitseinsatz mit 25 Helfern das Altholz der Terrasse zerkleinert, diverse handwerkliche Tätigkeiten verrichtet und Arbeiten an dem Wegenetz durchgeführt. Auch die Kläranlage wurde gewartet.

Mit der Hauptversammlung der Sektion Münster übernahm Martin Beckmann das Amt des Schatzmeisters von Ute Grabe, Andreas Decker den Posten des Wegereferenten des Westfalenhauses (vorher: Karl Bangel) sowie Maren Arndt das Amt als Pressereferentin des Vereins (vorher Magdalene Bödding).

Die erste Vorsitzende Ines Richter ehrte die Jubilare: Für 50-jährige DAV-Mitgliedschaft wurden Dr. Gerhard Löffler sowie Gunther und Ingrid Thieme geehrt. Drei weitere Mitglieder wurden zu ihrer 40-jährigen Mitgliedschaft sowie sechs Mitglieder zu ihrer 25-jährigen Mitgliedschaft beglückwünscht.

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