So., 05.06.2016

Tag der Nachhaltigkeit Nachhaltiges Wachstum

Angeregte Gespräche gab es beim Nachhaltigkeitstag rund um den Servatiiplatz. Gegenüber der Premierenveranstaltung 2015 war ein deutlich gestiegener Andrang zu verspüren.

Angeregte Gespräche gab es beim Nachhaltigkeitstag rund um den Servatiiplatz. Gegenüber der Premierenveranstaltung 2015 war ein deutlich gestiegener Andrang zu verspüren. Foto: vdb

Münster - 

Zahlreiche Gruppen und Initiativen stellten sich am Samstag beim „Tag der Nachhaltigkeit“ vor.

Von Maximilian den Benken

Umweltschutz , Ernährung, Mobilität, soziales Miteinander, Wohnen, Kunst, Wirtschaft – „Als gäbe es ein Morgen – Impulse für eine Stadt mit Zukunft“. So lautete das Motto des zweiten münsterischen Tages der Nachhaltigkeit .

Die 50 Stände auf und rund um den Servatiiplatz boten eine Vielfalt an Impulsen und Themen.

Fotostrecke: Tag der Nachhaltigkeit

Die Aktion stieß auf beeindruckende Resonanz und lockte Tausende Besucher über den gesamten Samstag.

Bester Laune zeigten sich Kerstin Ramsauer und Helga Hendricks vom organisierenden Verein „ Münster nachhaltig“: „Wir sind völlig, völlig begeistert. Immer mehr kommen auf uns zu und wollen mitmachen.“

Als hilfreich erwies sich natürlich die parallel laufende Grünflächenunterhaltung auf der benachbarten Promenade. Ramsauer: „So haben wir auch andere, neue Zielgruppen erreicht. Viele kommen natürlich gezielt, aber so haben wir auch viel Laufkundschaft.“

Den ganzen Tag über war die Fläche gut gefüllt, und durchgehend gingen Münsteraner an die vielen Infostände.

Am Freitagabend eröffneten die Organisatoren von „Münster nachhaltig“ die Veranstaltung. Dabei waren unter anderem Bärbel Höhn, Mitglied des Bundestages und Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, sowie Oberbürgermeister Markus Lewe. Die Stadt unterstützte den Tag finanziell und ideell.

Unter „Nachhaltigkeit“ verstehen die Organisatoren mehr als nur Klima- und Umweltschutz. Ökonomie, Ökologie und Soziales waren Themen und dementsprechend vielfältig auch die Stände von Vereinen, Bürgerinitiativen, Studenten, Unternehmen oder Projekten. Auch für Kinder gab es viele Aktionen zum Mitmachen. Parallel liefen Workshops und Vorträge im Paul-Gerhardt-Haus, und zwischendurch gab es Events wie die „Schnippeldisko“, bei der nicht marktfähiges Gemüse bei Musik verarbeitet wurde.

Die Fortsetzung im nächsten Jahr steht dank dieses Besucherandrangs fest. Nur der Ort ist noch etwas fraglich, wie Hendricks sagte: „Bei so vielen Interessenten wird es nächstes Jahr auf dieser Fläche schwierig.“

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