Terrorbekämpfung für den Tag X
Großübung mit Horrorszenario fordert rund 100 Polizisten zwischen Hansaring und Hafen heraus

Münster -

Ketchup? Die rote Soße fließt dem Polizisten über den Arm. „Schmeckt nach Paprika“, sagt er leise. Der Beamte ist von Terroristen beschossen worden, ein Kollege liegt tot im Eingang. „Schickt sofort alle verfügbaren Kräfte“, lässt der verletzte Polizist die Leitstelle um 10.12 Uhr wissen. Die Großübung auf dem alten Postgelände am Hansaring beginnt.

Mittwoch, 22.06.2016, 10:06 Uhr

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  • Mit einer Großübung probt die Polizei Münster den Ernstfall.

    Foto: Oliver Werner
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  • Das Szenario wurde realitätsnah dargestellt - auch durch Darsteller. die Verletzte und Tote spielten.

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  • Das Szenario wurde realitätsnah dargestellt - auch durch Darsteller. die Verletzte und Tote spielten.

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  • Das Szenario wurde realitätsnah dargestellt - auch durch Darsteller. die Verletzte und Tote spielten.

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  • Die inszenierte Situation: in einem Einkaufszentrum haben sich Terroristen verschanzt.

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  • Einsatzleiter Martin Mönnighoff

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  • Für die Anwohner könnte es laut werden: Es werden auch Sprengsätze gezündet. Ein Pressesprecher informiert vor Ort.

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Von einer Amoklage ist die Rede. Die alte Post, die im nächsten Jahr dem Hafencenter weichen soll, wird im Lagebild zu einem Einkaufszentrum, in dem sich islamische Terroristen, die von Polizisten gespielt werden,  verschanzt haben. Einsatzleiter Martin Mönnighoff : „Eine Übung zu einem terroristischen Anschlag in so einer Größenordnung haben wir in Münster noch nicht gehabt. Für uns ist wichtig, realitätsnah zu proben.“

Mehrere Passanten sind getötet worden, Dutzende in der Gewalt der vermummten Täter. Ein Horrorszenario für Münsters Polizei, die bis zum Mittag lebensnah fünf Szenarien auf dem abgesperrten Gelände durchspielt. Übungsbeobachter notieren Besonderheiten und Defizite. So wird der angeschossene Polizist mit der roten Soße am Arm erst nach Minuten geborgen.

Die Anwohner am Hansaring und im Hafen wundern sich. Mehrere Detonationen sind zu hören, Schüsse fallen. „Die hätten uns ruhig warnen können“, schreiben manche auf Facebook.

Anti-Terror-Großübung am Hansaring

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  • Mit einer Großübung probt die Polizei Münster den Ernstfall.

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  • Das Szenario wurde realitätsnah dargestellt - auch durch Darsteller. die Verletzte und Tote spielten.

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  • Die inszenierte Situation: in einem Einkaufszentrum haben sich Terroristen verschanzt.

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  • Einsatzleiter Martin Mönnighoff

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  • Für die Anwohner könnte es laut werden: Es werden auch Sprengsätze gezündet. Ein Pressesprecher informiert vor Ort.

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Um 10.35 Uhr trifft das Spezialeinsatzkommando ein. Auch Rettungsdienste sind vor Ort. Einsatzleiter Martin Mönnighoff informiert nach knapp einer halben Stunde, dass mittlerweile zwei Täter „unschädlich“ gemacht seien. Es sind allerdings weitere Terroristen im Gebäude, die Geiseln genommen haben. Die Polizisten sichern in Schutzwesten und mit Maschinengewehren in der Hand Raum für Raum. Dabei ist Vorsicht geboten: Die Täter haben Sprengfallen installiert.

Die Verhandlungsführer nehmen per Megafon Kontakt auf. Doch über was will man mit Tätern, die zu allem bereit sind, verhandeln? Sie wollen ein internetfähiges Handy und stellen ein Ultimatum. Als das verstreicht, sprengen die Einsatzkräfte eine Wand, hinter der die Terroristen sind. Nach einem Schusswechsel können die Geisel befreit werden.

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