Spielfest zum Weltkindertag im Südpark
Kinderrechtsparagrafen fliegen in die Welt hinaus

Münster -

Rund 700 Kinder, Eltern und Großeltern tummelten sich am Sonntagnachmittag im Südpark beim großen Spielefest des Deutschen Kinderschutzbundes und des Kinderbüros des Jugendamtes Münster.

Montag, 19.09.2016, 18:09 Uhr

Postkarten mit den Kinderrechtsparagrafen wurden mit Luftballons vom Südpark aus in alle Welt hinausgeschickt.
Postkarten mit den Kinderrechtsparagrafen wurden mit Luftballons vom Südpark aus in alle Welt hinausgeschickt. Foto: cht

Für die Kleinen stand dabei natürlich der Spaß im Vordergrund, und davon gab es an den Pavillons der 19 teilnehmenden Vereine, Stadtteilinitiativen und Verbände sowie auf der großen Bühne und am Abi im Südpark jede Menge. So konnten die Jungen und Mädchen jonglieren lernen, das Kinderbewegungsabzeichen erwerben, Einkaufsbeutel bemalen, Ketten und Traumfänger basteln, am Lagerfeuer Stockbrot backen und noch viele andere Spiele ausprobieren. Zudem gab es eine große Hüpfburg, Essen und Getränke und viel Musik. So entstand auf der großen Wiese zwischen den Ständen eine entspannte und fröhliche Sonntagsausflugs-Atmosphäre.

Spielefest im Südpark

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  • Rund 700 Kinder, Eltern und Großeltern tummelten sich am Sonntagnachmittag im Südpark beim großen Spielefest des Deutschen Kinderschutzbundes und des Kinderbüros des Jugendamtes Münster. Foto: cht
  • Rund 700 Kinder, Eltern und Großeltern tummelten sich am Sonntagnachmittag im Südpark beim großen Spielefest des Deutschen Kinderschutzbundes und des Kinderbüros des Jugendamtes Münster. Foto: cht
  • Rund 700 Kinder, Eltern und Großeltern tummelten sich am Sonntagnachmittag im Südpark beim großen Spielefest des Deutschen Kinderschutzbundes und des Kinderbüros des Jugendamtes Münster. Foto: cht
  • Rund 700 Kinder, Eltern und Großeltern tummelten sich am Sonntagnachmittag im Südpark beim großen Spielefest des Deutschen Kinderschutzbundes und des Kinderbüros des Jugendamtes Münster. Foto: cht
  • Rund 700 Kinder, Eltern und Großeltern tummelten sich am Sonntagnachmittag im Südpark beim großen Spielefest des Deutschen Kinderschutzbundes und des Kinderbüros des Jugendamtes Münster. Foto: cht
  • Rund 700 Kinder, Eltern und Großeltern tummelten sich am Sonntagnachmittag im Südpark beim großen Spielefest des Deutschen Kinderschutzbundes und des Kinderbüros des Jugendamtes Münster. Foto: cht
  • Rund 700 Kinder, Eltern und Großeltern tummelten sich am Sonntagnachmittag im Südpark beim großen Spielefest des Deutschen Kinderschutzbundes und des Kinderbüros des Jugendamtes Münster. Foto: cht
  • Rund 700 Kinder, Eltern und Großeltern tummelten sich am Sonntagnachmittag im Südpark beim großen Spielefest des Deutschen Kinderschutzbundes und des Kinderbüros des Jugendamtes Münster. Foto: cht
  • Rund 700 Kinder, Eltern und Großeltern tummelten sich am Sonntagnachmittag im Südpark beim großen Spielefest des Deutschen Kinderschutzbundes und des Kinderbüros des Jugendamtes Münster. Foto: cht
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  • Rund 700 Kinder, Eltern und Großeltern tummelten sich am Sonntagnachmittag im Südpark beim großen Spielefest des Deutschen Kinderschutzbundes und des Kinderbüros des Jugendamtes Münster. Foto: cht
  • Rund 700 Kinder, Eltern und Großeltern tummelten sich am Sonntagnachmittag im Südpark beim großen Spielefest des Deutschen Kinderschutzbundes und des Kinderbüros des Jugendamtes Münster. Foto: cht
  • Rund 700 Kinder, Eltern und Großeltern tummelten sich am Sonntagnachmittag im Südpark beim großen Spielefest des Deutschen Kinderschutzbundes und des Kinderbüros des Jugendamtes Münster. Foto: cht

Dabei hat das jährliche Spielefest anlässlich des Weltkindertages einen überaus ernsten Hintergrund. So informierten Unicef , das Familienbüro, Amnesty International und die Lebenshilfe sowie das Jugendamt und der Kinderschutzbund in Münster über die schwierige Situation vieler Kinder in Krisen- und Schwellenländern, aber auch in Deutschland. „Von Kinderarmut sind auch in Münster in einigen Stadtteilen viele betroffen“, weiß die zweite Vorsitzende Barbara Griepenburg . Und die Themen häusliche Gewalt und Gewalt in der Erziehung zögen sich durch alle gesellschaftlichen Schichten. „Daher ist es wichtig, sowohl Familien zu unterstützen und ihnen Alternativen zu eröffnen, als auch mit Lehrern, Erziehern und Betreuern ins Gespräch zu kommen und ihren Blick für Probleme zu schärfen“, sagte Barbara Griepenburg.

Noch einmal direkt auf die 1989 verabschiedete Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen wies das Kinderbüro des Jugendamtes mit seiner Aktion hin. Die Jungen und Mädchen konnten Postkarten, auf denen die zehn Kinderrechtsparagrafen abgedruckt waren, mit ihren Namen und Adressen versehen, per Luftballon fliegen lassen und so das Anliegen des Weltkindertages vom Südpark aus in die Welt hinausschicken.

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