31. Altstadt live
Regenbremse: Gute Stimmung trotz schlechtem Wetter

Münster -

Sophie Dappert aus Bonn hatte richtig Spaß mit ihren Kommilitoninnen. Die vier jungen Studentinnen waren am Freitagabend schon zum dritten Mal in der Altstadt zum Feiern, aber das erste Mal mit so viel Musik. Und sie genossen den Event mit elf Bands in elf Kneipen. Ihre Tour bei der 31. Auflage von „Altstadt live“ begannen sie im Himmel & Hölle, wo Ray Pasnen mit seiner Akustikgitarre allein auf der Bühne stand und für gute Laune sorgte.

Samstag, 22.10.2016, 12:10 Uhr

31. Altstadt live : Regenbremse: Gute Stimmung trotz schlechtem Wetter
Die Band "Undercover" in der Cavete Foto: Maria Conlan

Dann erkämpften sich die vier einen guten Platz in Bühnennähe in der Cavete, was nicht so einfach war bei der Menschenmenge. „Undercover“ brachten ihr Publikum zum Mitsingen und Tanzen – trotz Enge. Die Stimmung war super. Doch die vier Mädels zog es weiter. Und damit hatten sie auch schon ein gutes Kontrastprogramm. Bei ihrer nächsten Station „Kreuzstrasse 14“ rockten die Münsteraner Retocs mit ACDC-Sound das Hinterzimmer, wo das Publikum deutlich jünger, aber ebenso tanzfreudig war.

31. Altstadt live im Jahr 2016

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  • Corbies im Buddenturm

    Foto: Maria Conlan
  • Undercover in der Cavete

    Foto: Maria Conlan
  • Besucher in der Cavete

    Foto: Maria Conlan
  • Erstsemester-Freundinnen mit Sophie Dappert (rechts)

    Foto: Maria Conlan
  • Retocs in der Kreuzstrasse 14

    Foto: Maria Conlan
  • Retocs in der Kreuzstrasse 14

    Foto: Maria Conlan
  • McCarthy und Koch im Blauen Haus

    Foto: Maria Conlan
  • Middle Escess in der Davidswache

    Foto: Maria Conlan
  • Seebot und Felipe Espiinoza im Ratinger Hof

    Foto: Maria Conlan
  • What's up im Barzillus

    Foto: Maria Conlan
  • Scholzinkowski im Peacock

    Foto: Maria Conlan
  • Scholzinkowski im Peacock

    Foto: Maria Conlan
  • die bekloppten Hunde in der Gorilla Bar

    Foto: Maria Conlan
  • die bekloppten Hunde in der Gorilla Bar

    Foto: Maria Conlan
  • Foto: Maria Conlan

Doch wirklich überfüllt waren die wenigsten Lokale trotz der genialen Musik und dem guten Unterhaltungsangebot, alles ohne Eintritt und in den Lokalen moderate Getränkepreise.  Die Musikstile reichten von Folk, über Oldies und Pop bis Rock. So mancher ließ sich wahrscheinlich vom Regenwetter abschrecken, mutmaßte ein Barkeeper im Ratinger Hof und hoffte auf mehr Gäste zur späteren Stunde. Mancherorts musste das Bedienungspersonal größte Geschicklichkeit beweisen. Mit an Akrobatik grenzender Beweglichkeit manövrierten sie schnell mit erhobenen Armen volle Tabletts durch dichtgedrängte Menschentrauben. Einige Lokale ließen durch Sicherheitspersonal am Eingang  die Taschen der Besucher kontrollieren. Aber auch das verlief höflich und freundlich.

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Die Stimmung in der Altstadt war angenehm. Das Publikum war erstaunlich gemischt, geradezu generationsübergreifend, egal in welchem Lokal und bei welcher Band. Die zweiköpfige Gruppe Corbies spielte im Buddenturm irischen und schottischen Folk, schwedischen Folk mit viel Spaß gab es im Alter Ego mit Raes. Phil Seebot & Felipe Espinoza brachten Americana Sound und Blues mit ihren Gitarren im Ratinger Hof. Die bekloppten Hunde rockten die Gorilla Bar. What’s up im Barzillus nahmen mit der kleinsten Altstadt-Bühne vorlieb. In der Davidswache spielten drei Männer als Middle Excess. Scholzinkowski rockten im Peacock Und Mc Carthy & Koch brachten Folk und Cover Songs im Blauen Haus zu Gehör.

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