Do., 17.11.2016

Neues Hostel am Verspoel Wohnen über McDonalds

So sieht ein erster Entwurf für den Umbau des Gebäudes aus, in dessen Erdgeschoss sich eine Filiale von McDonalds befindet. Nach Kritik des Beirates für Stadtgestaltung muss er allerdings noch einmal überarbeitet werden.

So sieht ein erster Entwurf für den Umbau des Gebäudes aus, in dessen Erdgeschoss sich eine Filiale von McDonalds befindet. Nach Kritik des Beirates für Stadtgestaltung muss er allerdings noch einmal überarbeitet werden. Foto: ohw/Gruppe MDK Architekten

MünsteR - 

An der Ecke Verspoel/Ludgeristraße soll ein Hostel mit bis zu 150 Betten entstehen. Zuvor soll das Gebäude, in dem sich auch eine Filiale von McDonalds befindet, umgebaut werden.

Von Martin Kalitschke

Im Herzen der Altstadt soll ein Hostel mit 150 Betten entstehen. Der Investor plant, den Betrieb bereits Ende 2017 aufzunehmen. Im Erdgeschoss der Immobilie an der Ecke Verspoel /Ludgeristraße befindet sich eine Filiale der Fastfood-Kette McDonalds , sie soll dort auch in Zukunft bleiben.

Umgestaltung des Gebäudes soll bald beginnen

Im Beirat für Stadtgestaltung sind die Pläne in dieser Woche zum ersten Mal öffentlich vorgestellt worden. Die Umgestaltung des Gebäudes soll unmittelbar nach Erteilung der Baugenehmigung beginnen, so Dirk Kaminski von der Gruppe MDK Architekten und Ingenieure, die im Auftrag des Investors die Pläne für die Neugestaltung erstellt hat. Ob diese allerdings wie geplant umgesetzt werden können, ist noch unklar.

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Kaminski selbst räumte im Beirat ein, dass die Entwürfe seines Büros „Abweichungen von der Altstadtsatzung“ enthalten würden. Diese Satzung legt genau fest, was in der historischen Innenstadt gebaut werden darf – und was nicht. Bei den Mitgliedern des Beirates stieß der Entwurf in nichtöffentlicher Diskussion auf Kritik, er muss nun noch einmal vom Architekturbüro überarbeitet werden.

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Foto: Oliver Werner

Lange Arbeit an den Entwürfen

Mit dem geplanten Hostel werde „ein vergessener Ort in der Altstadt“ belebt, so Kaminski. Zudem erfahre das bislang eher unscheinbare Gebäude eine deutliche Aufwertung, die mit der Umgestaltung endlich dem Standort gerecht werde. „Die Ludgeristraße ist schließlich das Eingangstor in die Innenstadt“, so Kaminski.

Zwei Jahre habe sein Büro an den Entwürfen für das Hostel gearbeitet. Das Ergebnis wirkt auf den ersten Blick wenig spektakulär. Die Veränderungen am Gebäude halten sich in Grenzen. Lediglich das neu gestaltete Dach sticht ins Auge.

150 Betten auf 50 Zimmer verteilt

Die Rezeption und die Lobby des Hostels sollen in einem Nachbarhaus am Verspoel untergebracht werden, das mit dem Bestandsgebäude optisch verschmelzen wird. Das erste Obergeschoss soll zum Teil, das zweite bis vierte Obergeschoss sollen komplett von der Übernachtungseinrichtung genutzt werden. Zwei bis acht Betten sollen pro Zimmer aufgestellt werden. Insgesamt soll das Hostel über 150 Betten verfügen, die sich auf rund 50 Zimmer verteilen, so Architekt Kaminski.

Schon seit Längerem machen sich die Anlieger des Verspoel Gedanken, wie ihre Straße an Attraktivität gewinnen kann. So stellten die Mitglieder des Vereins „Verspoel“ erst im September Ideen vor, wie die Straße als Einkaufsmeile stärker ins Bewusstsein der Menschen gerückt werden könnte.

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