So., 12.03.2017

„12min.me“ Punktlandung bei der Premiere

Volles Haus bei der Premiere von „12min.me“ in Münster: Zur Auflockerung gab es zu Beginn ein launiges Pferderennen zum Mitmachen. Die nächste Veranstaltung unter Mitwirkung von Aschendorff Digital findet am 11. Mai statt.  

Volles Haus bei der Premiere von „12min.me“ in Münster: Zur Auflockerung gab es zu Beginn ein launiges Pferderennen zum Mitmachen. Die nächste Veranstaltung unter Mitwirkung von Aschendorff Digital findet am 11. Mai statt.   Foto: Matthias Ahlke

Münster - 

Rappelvoll war es bei der Premiere von „12.min.me“ im LBS-Foyer. In drei Vorträgen brachten junge Unternehmen ihre Geschäftsideen auf den Punkt. Kommunikation stellte sich dabei ganz von alleine ein.

Von Maria Meik

Dynamische Durchstarter, ein interessiertes Publikum, twittern und netzwerken, was das Zeug hält. Das Ganze bei freiem Eintritt und Getränken für lau – unternehmerische Kommunikation war Trumpf bei der Premiere von „ 12min.me“ im Foyer der Landesbausparkasse (LBS) an der Himmelreichallee. Was deutschlandweit bereits seit Jahren die Runde macht, soll nun auch in Münster Fuß fassen. „Eine Wahnsinns-Premiere“, freute sich Michael Franke vom Organisationsteam.

„Moin, Moin“ – die Urväter dieses Veranstaltungsformats, das die Innovationskraft anschieben und junge wie auch gesetzte Unternehmen aus dem Technologiebereich vernetzen soll, waren zu diesem Abend aus Hamburg angereist. Martin Zielinski und Oliver Rößling sei die Zeit viel zu schade, um lange zu „sabbeln“ und sie zu verplempern. „Vorträge von 45 Minuten sind doch nervig“, finden die beiden, die drei Referenten pro Abend exakt 12 Minuten Redezeit einräumen, weitere 12 Minuten dem fragenden Publikum geben, bevor sich die Teilnehmer austauschen und Kontakte knüpfen können.

Fotostrecke: Premiere der Reihe „12min.me“

„,12.min.me‘ ist bei uns zu einem eskalierenden Hobby geworden. Wir möchten inspirieren und nette Leute zusammenbringen“, sagte Oliver Rößling. In 13 deutschen Städten und in Budapest findet diese vernetzten Veranstaltung zeitgleich statt, die seiner Auskunft nach Ende 2018 auf 40 Städte in Deutschland und Europa ausgeweitet werden soll.

Punktlandung

Referenten bei der Münster-Premiere waren Martha Eggert vom Getränke-Lieferdienst „Flaschenpost“, David Schuffla von „Stressfrei“ (Haushalts- und Familiendienstleistungen) sowie Dr. Ansgar Buschmann von „Urbanmaker“ (3D-Druck). Allesamt offerierten sie in 12 Minuten, was ihr Unternehmen ausmacht, wie es bestückt ist und was für die Zukunft geplant ist.

Ob Chip für die Schublade, Kette oder Kugellager – „Wir müssen nicht in China produzieren“, sagte Dr. Ansgar Buschmann. 3D-Druck sei Handwerk und mehr als Videos, wo Häuser gedruckt werden. Er sieht viel Potenzial in der Technologie.

Moderator Sebastian Köffer, Hub-Manager bei „Münsterland digital“, hat die Veranstaltung gemeinsam mit der LBS West und der studentischen Start-up-Initiative „Venture Club“ nach Münster geholt. Organisatoren vor Ort sind mit Unterstützung von Aschendorff Digital Friedrich Grimm, LBS-Sprecher Sven Schüler, Leon Bode, Michael Franke und Frank Demmer.

„12.min.me“ hat eine Punktlandung gemacht. „Die Vorstellung neuer Geschäftsmodelle passt bestens in diese Stadt, weil Münster konservativ und innovativ ist“, sagte Martin Vodicka, ein waschechter Wiener und Ingenieur der Wasserwirtschaft. Vor 15 Jahren ist er der Liebe wegen nach Münster gekommen. Vodicka: „Die Liebe ging und ich blieb.“

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