So., 12.03.2017

„Tag der Mathematik“ Für alle Aufgaben eine Lösung gefunden

Auf Zeit lösten Schüler in Kleingruppen je Schule Aufgaben der „Mathematischen Hürden“. Als Veranstaltungsort stellte die LVM-Versicherung Räume zur Verfügung.

Auf Zeit lösten Schüler in Kleingruppen je Schule Aufgaben der „Mathematischen Hürden“. Als Veranstaltungsort stellte die LVM-Versicherung Räume zur Verfügung. Foto: klm

Münster - 

91 Jungen und Mädchen arbeiteten am Wochenende an Lösungen für kniffelige Rechenaufgaben. Anlass war der „Tag der Mathematik“.

Von Klaus Möllers

Venedig liegt auf der geografischen Breite von 45 Grad. Mit welcher Geschwindigkeit bewegt sich die Stadt bei der Erdrotation?“ Für diese Frage mathematisch eine Antwort zu finden, ist selbst für Oberstufenschüler nicht leicht.

Jenseits von Klausuren und Noten machten sich am Samstag 91 Mädchen und Jungen daran, Lösungen für diese und ähnliche Aufgaben zu finden. Sie machten mit beim bundesweiten „Tag der Mathematik“, ausgerichtet vom Zentrum für Mathematik in Hessen.

Fotostrecke: Tag der Mathematik

Von Kombinatorik bis Vektorrechnung

Münster war einer von elf Standorten, an denen der Wettbewerb ausgetragen wurde, vor Ort begleitet vom Fachbereich Mathematik und Informatik der Uni. Teilnehmen konnten Schüler aus ganz NRW, dabei waren außer Teams von drei hiesigen Gymnasien Gruppen aus Ahlen, Warendorf, Gelsenkirchen und Reken.

„In den Aufgaben wird der Stoff der Mittelstufe vertieft“, erklärte Prof. Dr. Michael Joachim vom Uni-Fachbereich. „Zum Beispiel Elementargeometrie wie der Satz des Pythagoras, Kombinatorik und quadratische Gleichungen, etwas Vektorrechnung“, sagte Joachim. Letzteres ist Oberstufen-Stoff.

Gedacht war der Wettbewerb speziell für begabte und motivierte Schüler, die sich auch außerhalb des Unterrichts für das Fach interessieren. Die Jugendlichen traten einzeln an sowie in Dreier- bis Fünfer-Teams.

Taschenrechner verboten

Für die Kategorie „Mathematische Hürden“ etwa wurde auf Zeit überlegt und gerechnet – innerhalb von 30 Minuten sollte eine bestimmte Anzahl von Aufgaben bewältigt werden. Darunter die Venedig-Frage, bei der wenig für den Lösungsweg vorgegeben wurde. Technisch erlaubt: Schreibzeug, Geodreieck und Zirkel. Taschenrechner nicht.

„Wir sind zurzeit in einer Klausurenphase“, erzählte Jan Heimsath aus einem der beiden Mathe-Leistungskurse der Stufe Q1 des Hittorf-Gymnasiums. „Unsere Schule hat uns aber auch aufgefordert, ruhig mal mitzumachen.“

Unter den Siegern war letztlich ein Schüler aus Münster: Wisam Hikmat vom Immanuel-Kant-Gymnasium erreichte im Einzelwettbewerb Platz drei.

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