Vor Flüchtlingsheim aufgestellt
Irritationen um CDU-Wahlplakat

Münster -

„Ich fühl mich hier nicht mehr sicher“, steht auf dem CDU-Plakat - ausgerechnet vor den leeren Containern des Flüchtlingsheims am Nordkirchenweg.

Dienstag, 25.04.2017, 13:04 Uhr

Sicherheitsbedenken vor einem Flüchtlingsheim? Der CDU-Landtagskandidat Stefan Nacke möchte das Plakat von diesem Standort entfernen lassen.
Sicherheitsbedenken vor einem Flüchtlingsheim? Der CDU-Landtagskandidat Stefan Nacke möchte das Plakat von diesem Standort entfernen lassen. Foto: Twitter/@pellepelster06

Ein CDU-Wahlplakat am Kappenberger Damm sorgt für Irritationen. „Ich fühl mich hier nicht mehr sicher. Warum tun die nichts?“, so der Text. Pikant: In Sichtweite des Plakats stehen die Container des Flüchtlingsheims Nordkirchenweg . Es fällt nicht schwer, auf den ersten Blick einen inhaltlichen Zusammenhang herzustellen.

Der CDU-Landtagskandidat Stefan Nacke , in dessen Wahlkreis der Nordkirchenweg liegt, weist diesen Verdacht von sich: „Das ist mit mir nicht abgesprochen und entspricht nicht meiner Politik!“ Er habe nach Rücksprache mit der Kreisgeschäftsstelle auf rasche Entfernung des Plakats gedrungen, betont er auf Anfrage unserer Zeitung.

Das Plakat gehört zur Motivserie „ NRW geht vor“, einer Kampagne der Landes-CDU. Gerade der Sicherheits-Slogan wird im Internet wegen seiner Nähe zu populistischen Positionen ironisch kommentiert.

Für die Aufstellung dieser Themenplakate sei nicht die Kreis-, sondern die Landespartei zuständig, die wiederum eine Agentur damit beauftragt habe, betont Nacke. Der Standort sei offenbar als geeignet ausgewählt worden, ohne die Nähe des mittlerweile geräumten Flüchtlingsheims zu bedenken: „Das ist fatal. Ich trete auf als Anhänger der Kanzlerin und ihrer Flüchtlingspolitik.“

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Wahlplakate zur Landtagswahl NRW: Kennen Sie die Slogans der Parteien?

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    Foto: Kristian van Bentem
  • Wer stellt diese simple Gleichung auf?

    Foto: Kristian van Bentem
  • Ist Ihnen ein Blaulicht aufgegangen? Es kann so einfach sein, meint die CDU.

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  • Wer, wenn nicht diese Partei, schafft das nach eigener Einschätzung?

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  • Wow, wer hätte das gedacht: Die SPD setzt hier auf eines ihrer zentralen Themen.

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  • Wer setzt darauf, dass einem ganz warm ums Herz wird?

    Foto: Kristian van Bentem
  • Heimat-Film ab! Die Grünen sind’s.

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  • Wem geht’s hier um die Kohle?

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  • Darf’s ein bisschen mehr sein? Unbedingt, meint Die Linke.

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  • Wer macht den Wählern mit dieser Forderung den Hof?

    Foto: Kristian van Bentem
  • Beim Barte des Lindner – es ist die FDP!

    Foto: Kristian van Bentem
  • Wer steckt so viel Energie in seine Forderungen?

    Foto: Kristian van Bentem
  • Die AfD versteht es, mit ihren Forderungen einen Sturm der Entrüstung zu entfachen - wie hier zu sehen.

    Foto: Kristian van Bentem
  • Das liegt wohl in der Natur der Dingen: Wer versteht die Kunst, die Menschen mit diesem Thema zu packen?

    Foto: Kristian van Bentemit diesem Versprechen zu werben.
  • So kann man sich täuschen, auch wenn es gute GRÜNde gäbe, diese Plattitüde für einen Wahlslogan zu halten.

    Foto: Kristian van Bentem
  • Sie dürfen ruhig zweimal lesen. Was will uns der Autor hier sagen? Und für welche Partei spricht er?

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  • Einzigartig unter den aktuellen Wahlslogans ist zumindest die Wortwahl der SPD auf diesem Plakat.

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  • Schaffen Sie es, bei Ihrem Tipp nicht die Parteien zu verwechseln?

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  • Wechselstimmung möchte die FDP verbreiten.

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  • Wer nimmt hier Feigenblatt vor den allerwertesten Mund?

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  • Kräftig und deftig sind Optik und Wortwahl der Linken.

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  • Wem darf man das glauben?

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  • Nein, dieser richtungweisende Slogan steht über keinem Partei-Büro.

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  • Welche Partei springt auf diesen Zug auf?

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  • Ob die Grünen damit ans Ziel kommen?

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  • Und wer geht mit diesem Slogan in den Wahlkampf?

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  • Dass mit diesem Spruch bei der Wahl etwas geht, hofft die CDU.

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  • Wer hofft, dass viele für dieses Versprechen volksempfänglich sind?

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  • Ob die AfD allerdings mit dieser Forderung so hoch hinauskommt wie mit diesem Plakat? Der Kommentar am Sockel ist übrigens aus, aber nicht von Pappe.

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  • Wer will mit dieser Forderung weit kommen?

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  • Rechts vor links gilt zwar im Straßenverkehr, aber bei der Wahl wäre es dieser Partie andersrum lieber.

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  • Wer wirft hier ein Auge auf die Finanzen?

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  • Und wieder keine Partei – diesen Tipp hätten Sie sich sparen können.

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  • Wer erhebt diese alternativlose Forderung?

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  • Für viele auch in Sachen Sicherheit eine der besseren Alternativen als die für Deutschland . . .

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  • Erraten #NRWir, wer mit diesem Slogan um das Kreuzchen des Wählers wirbt?

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  • Der Slogan selbst strotzt nicht vor Originalität, aber mit dem Hashtag #NRWir schafft die SPD Wiedererkennungswert.

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  • Ist dieser Spruch klüger, als es die Polizei erlaubt? Und von wem kommt er?

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  • Nicht nur für die FDP gilt: Nicht klügere Sprüche überzeugen Wähler, sondern bessere Politik.

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  • Wer steht für die Wahrheit und nichts als die Wahrheit?

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  • Fakt ist, dieses AfD-Aussage war nicht zu halten.

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  • Wer hatte diesen cleveren Einfall?

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  • Mit diesem Plakat präsentiert sich die CDU als Streber – zumindest im Ringen um Wählerstimmen.

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  • Wer ist hier ganz ausgeschlafen am Werk gewesen?

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  • Egal, zwischen welchen Parteien Sie bei ihrem Tipp gependelt sind: Es ist die FDP.

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  • Wer war bei diesem Slogan ideenreich?

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  • Diese Linken-Forderung hat System.

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  • Ein Geistesblitz – aber vom wem?

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  • Das schützt nur eines: Am 14. Mai wählen gehen!

    Foto: Kristian van Bentem

 

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