Mo., 07.09.2015

Zwei Projekte aus Münster ausgezeichnet Land vergibt Inklusionspreis

Minister Guntram Schneider überreichte die Preise.

Minister Guntram Schneider überreichte die Preise. Foto: dpa

Münster - 

Sozialminister Guntram Schneider hat in Mülheim an der Ruhr den erstmals verliehenen Inklusionspreis des Landes NRW überreicht – auch an Vertreter aus Münster.

Sozialminister Guntram Schneider hat in Mülheim an der Ruhr den erstmals verliehenen Inklusionspreis des Landes NRW überreicht: Zehn Projekte, die sich in beispielhafter Weise für die Inklusion von Menschen mit Behinderungen einsetzen, wurden mit insgesamt 30 000 Euro ausgezeichnet – darunter auch zwei Projekte aus Münster . Ein mit 3000 Euro dotierter dritter Preis ging an das Schrägstrichtheater, einen mit 1500 dotierten Sonderpreis erhielt das Schillergymnasium.

„Nichts ist so überzeugend wie gelungene Beispiele inklusiver Praxis“, sagte Minister Schneider bei der Preisverleihung, „mit dem Inklusionspreis wollen wir zeigen, wie vielfältig Inklusion in NRW bereits gelebt wird.“

Schrägstrichteater

Im Schrägstrichtheater treten Schauspieler mit und ohne Behinderungen gemeinsam auf. Inklusion werde sowohl im Ensemble gelebt als auch inhaltlich thematisiert, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Bühne werde zum Ort, wo Anderssein gezeigt und die angebliche Normalität hinterfragt wird. Das Schrägstrichtheater leiste Pionierarbeit auf dem Gebiet der inklusiven Theaterarbeit. „Alle Aufführungen sind barrierefrei für Gehörlose, Schwerhörige, Blinde und körperbehinderte Zuschauer. So ist der Gebärdensprachdolmetscher Bestandteil der Inszenierung und blinde Zuschauer werden über Kopfhörer über das Bühnengeschehen informiert.“

Schiller-Gymnasium

Das Schiller-Gymnasium engagiert sich neben der Inklusion seit vielen Jahren auch im Bereich des globalen Lernens: Jedes Jahr führen Schüler aus Deutschland und Namibia gemeinsame Projekte durch. Zur Feier der 25-jährigen Unabhängigkeit Namibias produzierten Schüler aus Essen und aus Namibia mit einem deutsch-namibischen Sänger und einer Herero-Gruppe das Musikvideo „Never over“, in dem es um Versöhnung der verschiedenen Ethnien in Namibia geht.

Beworben haben sich insgesamt 275 Projekte und Initiativen mit einer „enormen Bandbreite“, so Schneider weiter: „Vom Quartiersprojekt über die Elterninitiative und das Kulturprojekt bis hin zum Wirtschaftsunternehmen.“ Eine Jury mit Vertretern der Behindertenselbsthilfe, der Verbände, Gewerkschaften, Arbeitgeber und aus anderen Institutionen hatte die Wahl getroffen.

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