Mi., 16.09.2015

Umgehungsstraße Das 100-Millionen-Euro-Bauwerk

Der Knotenpunkt Wolbecker Straße ist in dieser Animation zu sehen. Die Zu- und Abfahrten sind mehrspurig, um ihre Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Auch auf der Wolbecker Straße wird es im Kreuzungsbereich erhebliche Veränderungen geben.

Der Knotenpunkt Wolbecker Straße ist in dieser Animation zu sehen. Die Zu- und Abfahrten sind mehrspurig, um ihre Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Auch im Kreuzungsbereich erhebliche Veränderungen geben. Foto: Straßen NRW

Münster - 

Das größte Straßenbauwerk in Münster – hier in lebensnahen Animationen.

Von Klaus Baumeister

Die Bauarbeiten für den weiteren Ausbau der Umgehungsstraße haben begonnen. Da viele Münsteraner erst jetzt realisieren, welches gewaltige Bauvorhaben da auf sie zukommt, hat unsere Zeitung den Landesbetrieb Straßen-NRW als Bauherrn gebeten, Animationen zur Verfügung zu stellen, wie es künftig auf und entlang der Umgehungsstraße aussehen soll.

Von besonderem Interesse sind dabei die beiden Knotenpunkte an der Warendorfer Straße und an der Wolbecker Straße. Die Wolbecker Straße bekommt die gleichen sogenannten holländischen Rampen, wie sie bereits an der Hammer Straße und am Albersloher Weg anzutreffen sind. Der Knoten Warendorfer Straße indes umfasst ein gewaltiges Gestrüpp an Zufahrten und Verbindungen, weil gleich fünf Straßen zu berücksichtigen sind: B 51, die neue B 481, Warendorfer Straße, Mondstraße und Dyckburgstraße.

Strittig war über Jahre hinweg der Ausbau zwischen Wolbecker und Warendorfer Straße. Ausgeführt wird die Straße in so genannter Troglage mit Lärmschutzwänden an den Seiten. Die Bürgerinitiative St. Mauritz forderte einen abgesenkten Tunnel, um die trennende Wirkung der Straße zu überwinden. Damit scheiterte die Bürgerinitiative aber erst bei der planenden Behörde Straßen-NRW, dann auch beim Oberverwaltungsgericht . Jetzt haben sich die Mitglieder an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages gewandt.

Auch zu dem neuen Trog hat Straßen-NRW einige Animationen erstellt. Dabei ist klar zu erkennen, dass die meterhohen Lärmschutzwände an den Seiten teilweise transparent sind, um ihre optische Wucht zu minimieren. Darüber hinaus sind die Wände nach innen gebogen, um die Lärmschutzwirkung zu erhöhen.

Die Verbreiterung der Straße von zwei auf vier Spuren in diesem Teilbereich macht es erforderlich, dass auch die Brücken am Laerer Landweg, am Pleistermühlenweg sowie am Prozessionsweg neu gebaut werden.

All das soll bis zum Ende des Jahrzehnts erfolgen.

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