Do., 26.11.2015

Festakt im Rathaus 123 Azubis holen Traumnote „sehr gut“

Zur Ehrung der Einser-Absolventen vor den IHK-Prüfungsausschüssen kamen Angehörige und Vertreter zahlreicher Betriebe und Verbände in den Rathausfestsaal.

Die Einser-Absolventen mit Bestleistungen vor den IHK-Prüfungsausschüssen wurden im Rathaus bei einem Festakt geehrt. Der Vorsitzende des Vereins der Kaufmannschaft von 1835, Matthias Lückertz (erste Reihe, 3.v.r.), sowie Festrednerin Katharina Schaffstein (2.v.r.) gehörten zu den Gratulanten. Foto: Markus Lehmann

Münster - 

Im Rathaus sind am Donnerstagabend die 123 besten Auszubildenden dieses Jahres aus Industrie, Handel- und Dienstleistungsbetrieben geehrt worden.

Von Karin Höller

„Ihr habt ein gewisses Machtpotenzial, denn die Arbeitgeber reißen sich um Euch“, resümierte Unternehmerin Katharina Schaffstein mit Blick auf die Auszubildenden aus Handel, Industrie- und Dienstleistungsbetrieben, die in diesem Jahr mit der Traumnote „sehr gut“ abgeschlossen haben.

Der Verein der Kaufmannschaft von 1835 und die Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen zeichneten am Donnerstagabend im Rathausfestsaal diese „Creme de la Creme“ der Auszubildenden aus. Sehr gute Leistungen hatten 123 Absolventen von insgesamt 1768 Prüfungsteilnehmern gezeigt. Mit der Ehrung wurde auch das besondere Engagement der Ausbildungsbetriebe und der Berufskollegs gewürdigt.

Den Absolventen wurden beim Festakt im Rathaus viele gute Ratschläge mit auf den Weg gegeben. „Seid gedankliche Störenfriede, das bringt neue Impulse und Schwung in unsere Unternehmen“, so Festrednerin Schaffstein, die mit Blick auf ihren eigenen Werdegang ermunterte: „Eure berufliche Zukunft muss nicht unbedingt im Berufsfeld der jetzt abgeschlossenen Ausbildung liegen. Für Unternehmen seien gerade diejenigen wertvoll, „die sich interdisziplinär inspirieren lassen“, sprach die Geschäftsführerin von Herber & Petzel aus Erfahrung.

Stetige Neugierde sei jedenfalls eine Grundvoraussetzung, unterstrich Matthias Lückertz, Vorsitzender des Vereins der Kaufmannschaft. Er warnte die Auszubildenden davor, ohne kritische Prüfung einem Trend zu folgen. „Lassen Sie sich von niemandem erzählen, dass virtuelle Luft mehr wert sei als Substanz, Gewinne und ein solides, erfahrenes Management.“ Er wünschte den Prüfungsbesten der neuen „Generation Y“ auch „den Mut zur eigenen Meinung“.

Die große Bedeutung einer soliden Berufsausbildung im dualen System stellte IHK-Vizepräsident Fabian Roberg heraus. Dass bundesweit 2,8 Millionen Studierende in den Hörsälen sitzen, sei ein Rekord. Aber um den Fachkräftemangel auszugleichen, seien vor allem ehrgeizige Nachwuchskräfte mit guter Berufsausbildung gefragt. Er warb zudem bei den anwesenden Unternehmern für die Ausbildung junger Flüchtlinge. „Gerade durch Arbeit und Ausbildung kann eine schnelle und gute Inte-gration gelingen.“

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