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Fr., 12.02.2016

Carsharing zum Spartarif Plus-Card wird Autoschlüssel

Die Stadtteilauto-Flotte kann von Stadtwerke-Kunden mit Plus-Card vergünstigt genutzt werden (v.l.): Till und Robert Ammann (Stadtteilauto) sowie Reinhard Schulte und Dr. Henning Müller-Tengelmann (Stadtwerke)

Die Stadtteilauto-Flotte kann von Stadtwerke-Kunden mit Plus-Card vergünstigt genutzt werden (v.l.): Till und Robert Ammann (Stadtteilauto) sowie Reinhard Schulte und Dr. Henning Müller-Tengelmann (Stadtwerke) Foto: hpe

Münster - 

Der lokale Carsharing-Anbieter Stadtteilauto und die Stadtwerke haben eine Kooperation vereinbart. Inhaber der Stadtwerke Plus-Card können vergünstigt die Fahrzeugflotte des Mietwagenanbieters nutzen.

Von Helmut P. Etzkorn

Wer in Münster nur selten ein Auto benötigt und sonst lieber umweltfreundlich das Rad oder den Bus benutzt, kann jetzt die Fahrzeugflotte des lokalen Carsharing-Anbieters Stadtteilauto zum Einsteiger-Tarif nutzen. Exklusiv für die Energie- und Verkehrsabo-Kunden der Stadtwerke, die im Besitz einer Stadtwerke- Plus-Card sind, öffnen sich die Schlüsseltresore für die rund 200 Mietfahrzeuge, die auf 45 Stationen im Stadtgebiet verteilt sind.

„Wir verstehen uns als Mobilitätsdienstleister, und das Carsharing-Angebot war der letzte Baustein, der uns noch fehlte“, so Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Henning Müller-Tengelmann.

Den Stadtwerke-Kunden wird mit dem Car-SharingPlus-Tarif quasi ein Schnupperangebot offeriert. Sie brauchen keine Aufnahmegebühren oder Sicherheitsleistungen zu zahlen. Je nach Wagenklasse fallen Kosten zwischen 2,25 und 4,40 Euro pro Stunde an, hinzu kommen Kilometerpauschalen zwischen 22 und 44 Cent. Buchbar sind alle Fahrzeuge – vom Smart bis zum Transporter, pro Monat muss ein Mindestumsatz von fünf Euro erreicht werden. Zwei monatliche Touren zum Familieneinkauf kosten rund 15 Euro, und wer beispielsweise mit dem Transporter zum Möbelhaus will, ist mit 25 Euro dabei.

Stadtteilauto-Chef Robert Ammann, der 1992 in Münster sein Carsharing-Angebot mit einem gebrauchten VW-Polo startete und inzwischen 5000 feste Nutzer hat, will durch die Kooperation mit den Stadtwerken neue Zielgruppen erreichen. Ammann: „Wer nicht täglich auf ein Auto angewiesen ist, fährt mit unserem Angebot deutlich günstiger als mit dem eigenen Fahrzeug.“

Vorbestellt können die Fahrzeuge schon 180 Tage vor der Tour oder kurzfristig 15 Minuten vor Fahrtantritt. Mit dem Chip in der Plus-Card lassen sich die Schlüsselkästen oder direkt das Stadtteilauto öffnen. Vor der ersten Fahrt gibt es eine Einweisung zu allen Besonderheiten – von der Buchung bis zur Tankkarte.

In die Münster-App der Stadtwerke werden die Standorte der Stadtteilautos eingepflegt.

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