So., 13.11.2016

Charity-Veranstaltung im „Skaters Palace“ Für ein bisschen Freiheit in der Welt

Skate-Aid-Night: Neben einer Versteigerung und einer Tombola wurde den Gästen im „Skaters Palace“ am Samstagabend ein abwechslungsreiches Programm geboten.  Titus Dittmann (kleines Foto) begrüßte die Gäste.

Skate-Aid-Night: Neben einer Versteigerung und einer Tombola wurde den Gästen im „Skaters Palace“ am Samstagabend ein abwechslungsreiches Programm geboten.  Titus Dittmann (kleines Foto) begrüßte die Gäste. Foto: Oliver Werner

Münster - 

Ein abwechslungsreiches Programm genossen die Gäste einer Charity-Veranstaltung im „Skaters Palace“. Dorthin hatte Titus Dittmann zur „Skate-Aid-Night“ eingeladen.

Von Benjamin Scholz

Am Freitag bekam Titus Dittmann noch zwei Anrufe. Zwei Prominente fragten, ob Dittmann sie noch irgendwie in die „Skate-Aid-Night“ am Samstagabend einbeziehen könne. Dittmann musste die Damen enttäuschen. Schon seit Wochen war die Charity-Veranstaltung seiner Hilfsorganisation „ Skate Aid“ im „Skaters Palace “ in Münster ausverkauft.

Neben Versteigerungen und einer Tombola für den guten Zweck bekamen die Gäste auch einiges an Programm geboten, durch das die bekannten TV-Moderatoren André Gatzke und Lina Van de Mars führten.

Prominente Unterstützer von „Skate Aid“ wie die Schauspieler Wotan Wilke Möhring und Simon Gosejohann , der ehemalige deutsche Formel 1-Pilot Jochen Mass oder „Evil“ Jared Hasselhoff, durch die TV-Sendung „Circus Halligalli“ bekannt gewordener Bassist von „Bloodhound Gang“, waren ebenfalls zu Gast. Mass gehört zu Skate Aids ersten Unterstützern. „Vorher war Skate Aid wilder, jetzt sind sie sponsorenfreundlicher geworden und haben sich in der Qualität gesteigert“, analysierte der ehemalige Rennfahrer.

Titus Dittmann pflichtete ihm bei – zumindest in der Sache: „Wir hatten von Grund auf das richtige Konzept und haben es jetzt verfeinert.“ Authentizität, glaubt Dittmann, spiele eine ganz wichtige Rolle. „Es ist Hammer, wie die Leute hinter der Sache stehen“. „Skate Aid“ heißt aus seiner Sicht Inhalt statt Glamour.

Mit 36 Skate-Projekten in 17 Ländern verteilt über den ganzen Globus – von Afghanistan bis Bolivien – möchte „Skate Aid“ Jugendlichen eine Perspektive eröffnen. Dittmanns persönliches Highlight im Moment ist aber das lokale Projekt „Skaten statt Ritalin“, mit dem ADHS-Kinder in Münster gefördert werden. „Das Projekt spricht mich richtig an – wahrscheinlich, weil ich selber so ein Zappelphilipp bin“, lacht der 67-Jährige.

Wotan Wilke Möhring schwärmte unterdessen zwischen Bühnenprogramm und Buffet vom Flüchtlingsprojekt. „Die Flüchtlingskinder lernen einen ganz neuen Begriff der Freiheit kennen – und wenn es nur für 20 Sekunden auf dem Skateboard ist“, so der als Tatort-Kommissar bekannte und lässig-leger gekleidete Schauspieler. Überhaupt sorge „Skate Aid“ mit seinen Projekten für „ein bisschen Freiheit in dieser Welt“.

Das Flüchtlingsprojekt ist auch für Entertainer Simon Gosejohann eine Herzensangelegenheit.

Anfang September bemalte er zusammen mit den jungen Flüchtlingen Skateboards, die bei der „Skate-Aid-Night“ zum Verkauf standen. Was Gosejohann an „Skate Aid“ gefällt: „Die machen was. Deswegen habe ich auch mal gemacht.“

Leserkommentare

Google-Anzeigen

Mehr zum Thema

karriere.ms Anzeigen

Ihr Jobportal für unbefristete und befristete Stellenangebote aus dem Münsterland

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4433289?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F