Fr., 03.03.2017

Serie High Speed: GuideCom - die Experten für HR-Systeme Alles ganz einfach

Serie High Speed: GuideCom - die Experten für HR-Systeme : Alles ganz einfach

Robin Wunsch, einer von drei Geschäftsführer von GuideCom und HR-System-Beraterin Ronja Großecappenberg. Foto: Günter Benning

Münster - 

„Manchmal“, sagt Robin Wunsch, „sitzen hier sechs, sieben Leute und diskutieren zwei Stunden über einen Knopf.“ Wunsch ist einer von drei Geschäftsführern der Firma GuideCom am Hafenweg. Er sitzt in einem hellen Konferenzraum, hinter sich die Espressomaschine, auf dem Tisch Haribos im Firmen-Grün und dahinter ein fantastischer Ausblick aus dem vierten Stock auf Münsters Hafen. Kein übler Platz, um über Knöpfe zu diskutieren.

Von Günter Benning

Wunschs Knöpfe haben es aber in sich. Er zeigt ein paar Beispiele in einer Präsentation mit dem Titel „Die Herausforderungen der Digitalisierung und unser Wertschöpfungsbeitrag“.

Mit dem Programm „Magellan“ greifen die 95 Mitarbeiter von GuideCom direkt in das Personalmanagement ihrer Kunden ein. Von außen sieht es einfach aus. „Dahinter“, sagt Wunsch, „steckt viel Arbeit.“

Im Jahr 2000 gründeten zwei Wirtschaftsinformatiker und ein BWler, die sich an der Uni kennengelernt hatten, GuideCom. Teilweise hatten sie schon für Sparkassen gearbeitet. „Unsere erste Idee war“, so Wunsch, „für Sparkassen Software zu entwickeln. Heute arbeitet GuideCom für über 300 Kunden: vom Mittelstand bis zum DAX-Unternehmen.

Die Ausgangslage ist in vielen Unternehmen gleich. Digitalisierung ist ein Schlüsselthema, Wandel ist alltäglich. Das geht aber nur mit motiviertem, qualifiziertem Personal. Die gute alte Personalabteilung wird zum Fachbereich Human Ressources (HR). Qualifizierung, Ausbildung, Bindung von Mitarbeitern rückt in den Vordergrund.

Wunsch klickt die nächste Folie an und postuliert: „Wir müssen den HR-Beriech also zunächst selbst in Form bringen: Auf dem Trainingsplan steht die Digitalisierung der Personalarbeit.“

Was das angeht, sieht er in der deutschen Wirtschaft noch sehr großen Nachholbedarf. Etwa 90 Prozent der Unternehmen hätten ihre Personalarbeit nicht oder wenig digitalisiert. Das reicht von umständlichen Verfahren bei der Urlaubsplanung bis zu intransparenten Mitarbeitergesprächen.

Magellan macht manches einfacher. Es sieht aus wie eine einfache Web-Anwendung. Wunsch demonstriert kurz, wie etwa ein Mitarbeitergespräch abgebildet wird: Da gibt es Felder fürs Protokoll. Da hat der Mitarbeiter jederzeit Einsicht in seine Personaldaten. Führungskraft und Mitarbeiter können einfach sehen, welche Ziele abgearbeitet, welche Vorschläge realisiert wurden. Eine Transparenz, die ganz ohne Papier-Formulare, Aktenordner, Datengräber auskommt.

„Unser Schlüssel liegt in der Einfachheit“, sagt Wunsch. Um die Programmfunktionalitäten zu verstehen, werden nur die Personalexperten kurz geschult. Mitarbeiter und Führungskräfte bedienen die Anwendung intuitiv. Wer Module erweitern will, kann das selber, „der Kunde soll es alleine können.“

Die Zukunft sieht GuideCom positiv. Außer, dass es in den zwei Etagen am Hafen eng werden könnte. „Für uns ist es wichtig, dass wir Mitarbeiter locken können“, sagt Wunsch.

Münster setze etwa durch das ERCIS-Institut an der Westfälischen Wilhelms Universität hohe IT-Standards. „Wenn die Interessenten mal bei uns waren, haben wir gute Karten.“

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