Mo., 20.03.2017

Werbung für den Katholikentag Weiße Segel und politische Plakate

Krieg und Frieden, Konflikt und Versöhnung: Mit symbolstarken Bildern wirbt der 101. Katholikentag 2018 in Münster.

Krieg und Frieden, Konflikt und Versöhnung: Mit symbolstarken Bildern wirbt der 101. Katholikentag 2018 in Münster. Foto: Gunnar A. Pier

Münster - 

Die Werbekampagne für den 101. Katholikentag 2018 in Münster wurde von der münsterischen Agentur „Kopfkunst“ entworfen. Die Plakatserie zu dem Motto „Suche Frieden“ wurde am Montag in der Ausstellungshalle am Hawerkamp vorgestellt. 

Von Johannes Loy

So weckt man Neugier und bietet Kontraste: Nicht ins geleckte Zentrum Münsters, sondern an die eher strubbelige Peripherie der Stadt lockte das Zentralkomitee der deutschen Katholiken am Montag eine erkleckliche Zahl Journalisten. Die staunten nicht schlecht, als die münsterische Agentur „ Kopfkunst“ in der Ausstellungshalle „Am Hawerkamp“ die „Werbelinie“ für den 101. Katholikentag vom 9. bis 13. Mai 2018 in Münster vorstellte. Große Plakate mit aktuellen Pressebildern, auf denen Konflikte und Friedenssehnsucht aufscheinen, senden aufrüttelnde Botschaften an den Betrachter und visualisieren prägnant die Aufforderung des Katholikentags-Leitworts „Suche Frieden“.

Als Jens Kallfelz, Geschäftsführer der münsterischen Agentur „Kopfkunst“, die fünf ausgewählten Plakatmotive an der Wand umdrehen ließ, kam nicht nur Farbe in den gekälkten Ausstellungsraum. Auf den Gesichtern der Betrachter war auch Zustimmung abzulesen. Barack Obama weint eine Träne, als er sich bei der Abschiedsrede aus dem Präsidentenamt bei seiner Frau bedankt.

Fotostrecke: Vorstellung der Plakate für den Katholikentag 2018

Zwei Demonstranten umarmen sich bei der Räumung eines Protestlagers gegen den Bau einer Ölpipeline in North Dakota, ein Fan der „Rolling Stones“ fliegt bei einem Konzert auf Kuba fröhlich in die Höhe: All ­diese Bilder verströmen menschliche Gefühle zwischen Rührung, Freude und Friedenssehnsucht. Ein weißes Segel neben der Losung des Katholikentags „Suche Frieden“ steht für Frieden und Aufbruch.

„Bis zum Katholikentag in knapp 14 Monaten in Münster werden sich die Fotomotive auch immer wieder verändern“, erläuterte Thomas Sternberg, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken. Je nachdem, welche aktuellen Bilder es vom Weltgeschehen gerade gebe. Genau wie die Plakatmotive soll auch der Katholikentag in der Friedensstadt Münster „widerspenstig“ sein, so formuliert Sternberg. Es geht also nicht um irgendeine Form von netter Harmonie, sondern um den echten, tiefgründigen Frieden. 

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