Skulptur-Projekte
Künstlerin Ayşe Erkmen verfolgt Aufbau ihres Unterwasser-Stegs

Münster -

(Aktualisiert) Im Stadthafen haben die Bauarbeiten für den Unterwasser-Steg von Ayşe Erkmen begonnen. Das Kunstwerk gilt als einer der spektakulärsten Beiträge für die Skulptur-Projekte 2017. Zum Bau-Start schaute auch die Künstlerin vorbei.

Montag, 15.05.2017, 19:05 Uhr

Die ersten Container für den „Steg“ von Ayşe Erkmen sind am Montag im Hafen angekommen.
Die ersten Container für den „Steg“ von Ayşe Erkmen sind am Montag im Hafen angekommen. Foto: Oliver Werner

Der Bauherr und die Künstlerin begrüßen sich mit einem Kuss auf die Wange. Michael Andreae-Jäckering, Unternehmer und Kunstsammler aus Münster, finanziert den Beitrag von Ayşe Erkmen für die Skulptur-Projekte 2017.

Am Montagmittag treffen sich die beiden im Stadthafen 1, wo bereits früh am Morgen der Aufbau von Erkmens Steg begonnen hat – dem vermutlich spektakulärsten Beitrag für die alle zehn Jahre stattfindende Ausstellung.

Bis Mitte der Woche werden zwischen Nord- und Südufer acht Container im Hafen versenkt. Sie sollen einen Steg tragen, über den man zwar laufen kann, den man aber nicht sehen wird – weil er unter der Wasseroberfläche verläuft.

Vor zehn Jahren hatte Jäckering bereits Rosemarie Trockels Beitrag zu den Skulptur-Projekten finanziert. „Kasper König, den ich seitdem kenne, kam nun auf mich zu und fragte mich, ob ich Ayşe Erkmens Steg sponsern will.“ Der Unternehmer sagte sofort zu, „eine Brücke unter Wasser, das ist doch eine tolle Idee“.

Skulptur-Projekte 2017: „Der Steg“ wird aufgebaut

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  • Die ersten Container für die Installation „Der Steg“ von Ayşe Erkmen für die Skulptur-Projekte 2017 sind am Montag im Hafen angekommen.

    Foto: Oliver Werner
  • Die ersten Container für die Installation „Der Steg“ von Ayşe Erkmen für die Skulptur-Projekte 2017 sind am Montag im Hafen angekommen.

    Foto: Oliver Werner
  • Die ersten Container für die Installation „Der Steg“ von Ayşe Erkmen für die Skulptur-Projekte 2017 sind am Montag im Hafen angekommen.

    Foto: Oliver Werner
  • Die ersten Container für die Installation „Der Steg“ von Ayşe Erkmen für die Skulptur-Projekte 2017 sind am Montag im Hafen angekommen.

    Foto: Oliver Werner
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    Foto: Oliver Werner
  • Die ersten Container für die Installation „Der Steg“ von Ayşe Erkmen für die Skulptur-Projekte 2017 sind am Montag im Hafen angekommen.

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  • Die ersten Container für die Installation „Der Steg“ von Ayşe Erkmen für die Skulptur-Projekte 2017 sind am Montag im Hafen angekommen.

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    Foto: Oliver Werner
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    Foto: Oliver Werner
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  • Die ersten Container für die Installation „Der Steg“ von Ayşe Erkmen für die Skulptur-Projekte 2017 sind am Montag im Hafen angekommen.

    Foto: kal
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    Foto: kal
  • Die ersten Container für die Installation „Der Steg“ von Ayşe Erkmen für die Skulptur-Projekte 2017 sind am Montag im Hafen angekommen.

    Foto: kal
  • Die ersten Container für die Installation „Der Steg“ von Ayşe Erkmen für die Skulptur-Projekte 2017 sind am Montag im Hafen angekommen.

    Foto: Oliver Werner

Viele Schaulustige verfolgen die Arbeiten vom Ufer aus. Taucher aus Italien sind vor Ort, während Ali Karadogan, Mitarbeiter in Jäckerings Unternehmen, aufpasst, dass Container und Träger an der richtigen Stelle landen. „Super, mega, so ein Projekt macht man nur einmal im Leben“, schwärmt er.

Bis zum Baubeginn gab es viel zu organisieren, „wir mussten unter anderem dafür sorgen, dass die Auflagen nicht das Projekt erdrücken“, sagt Kuratorin Dr. Marianne Wagner. Am Ende summierten sich die Kosten für Aufbau und Aufsicht dann aber doch so stark, dass der Steg ab 10. Juni nur von 12 bis 20 Uhr statt von 10 bis 20 Uhr betreten werden kann. Immerhin: „Einige Anlieger haben mitgeholfen, die Aufsicht zwischen 19 und 20 Uhr zu finanzieren.“

Als Künstlerin Ayşe Erkmen an der Baustelle eintrifft, zieht sie sofort ihr Smartphone aus der Tasche, um Fotos vom Aufbau zu machen. „Bei den Skulptur-Projekten 1997 schwebte mein Projekt in der Luft, da kam mir die Idee, nun etwas im Wasser zu machen.“ Der Hafen habe sich als Sackgasse „perfekt“ für das Projekt angeboten, wobei sie vom jungen, lebendigen Ambiente des Kreativkais schwärmt.

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