Fr., 19.05.2017

Personalveränderungen bei der SPD Schulze soll Generalsekretärin werden

Svenja Schulze soll SPD-Generalsekretärin werden.

Svenja Schulze soll SPD-Generalsekretärin werden. Foto: Röhring

Münster - 

Für Münsters SPD könnte es Glück im Unglück sein. Das schlechte Abschneiden der Partei bei der Landtagswahl hat personelle Veränderungen zur Folge, von denen die münsterische SPD-Landtagsabgeordnete Svenja Schulze profitiert. Der Landesvorstand hat sie als neue SPD-Generalsekretärin in Düsseldorf und damit als Nachfolgerin von André Stinka aus Dülmen nominiert. „Ich will dafür sorgen, dass die SPD als Partei wieder erlebbar wird, dass wir ganz anders auf junge Menschen zugehen“, so Schulze. Es gehe um die Zukunft der SPD. „Wir müssen die vielen Neumitglieder halten.“

Den münsterischen SPD-Vorsitzenden und Bundestagskandidaten Robert von Olberg freut diese Personalie sehr. „Ich bin mir sicher, dass mit ihr neuer Schwung kommt“, kann er sich Svenja Schulze als zentrale Figur im Bundeswahlkampf gut vorstellen. Auch für den münsterischen SPD-Fraktionschef Dr. Michael Jung steht außer Frage, dass Svenja Schulze „zur Zukunftsmannschaft der SPD in Nordrhein-Westfalen gehört“. Auch in der jetzt abgewählten Landesregierung sei sie als Wissenschaftsministerin „ein Aktivposten im Kabinett“ und habe für die Universitätsstadt Münster viel erreicht.

Svenja Schulze konnte am vergangenen Sonntag ihr Direktmandat im Wahlkreis Münster-Süd nicht verteidigen. Sie kam aber über die Landesliste wieder in den Landtag. 

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