Do., 25.05.2017

Reaktion auf Manchester Hafenfest: Besucher sollen Rucksäcke und große Taschen zuhause lassen

Reaktion auf Manchester : Hafenfest: Besucher sollen Rucksäcke und große Taschen zuhause lassen

Nach dem Anschlag in Manchester will die Polizei ihre Präsenz auf dem Hafenfest erhöhen. Foto: Matthias Ahlke

Münster - 

Bis zu 80. 000 Besucher werden beim Hafenfest am Wochenende in Münster erwartet. Nach dem Anschlag von Manchester reagiert die Polizei mit einer deutlich erhöhten Präsenz auf der Hafenmeile. Besucher werden gebeten, auf Rucksäcke und große Taschen zu verzichten.

Von Ralf Repöhler

Die Polizei reagiert nach dem brutalen Terroranschlag von Manchester mit einer deutlich erhöhten Präsenz beim Hafenfest am Wochenende. Die Veranstalter rechnen bei schönem Wetter mit insgesamt bis zu 80. 000 Besuchern von Freitag bis Sonntag auf der Hafenmeile. „Wir haben keine konkreten Hinweise für Münster, aber eine latente Anschlaggefahr besteht nach wie vor. Wir werden mit deutlich mehr Beamten als in früheren Jahren vor Ort sein“, sagte Polizeisprecher Mirko Stein.

Das Sicherheitskonzept ist nach den jüngsten Terroranschlägen unter anderem von Nizza und Berlin, wo Lkw in Menschenmengen gefahren waren, fortgeschrieben worden. „Die Polizei hat für das Hafenfest deutliche Empfehlungen zu Straßensperren ausgesprochen“, sagt Stein.

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Damit keine Einfahrten mit hoher Geschwindigkeit möglich sind, würden Container, Lkw und Anhänger den Weg versperren, ergänzt der städtische Ordnungsamtsleiter Martin Schulze-Werner. Stephan Wiggeshof, 3. Vorsitzender des organisierenden Vereines „MS Hafen“, berichtet, dass die Hafenfest-Logistik in Höhe der PSD-Bank auf dem Hafenweg aufgebaut wird. So ist eine Zufahrt über den Albersloher Weg versperrt.

Die Besucher sollen keine Rucksäcke und große Taschen zum Hafenfest mitbringen. „Es gibt zwar kein juristisches Verbot, aber die Ordnungskräfte sind angehalten, auffällige Personen mit Rucksäcken zu kontrollieren, so Schulze-Werner.

Wiggeshof berichtet, dass das Sicherheitskonzept über Wochen diskutiert und ergänzt worden sei. Ein Knackpunkt waren die aktuellen Baustellen im Hafen. Im Ergebnis stehen allerdings alle aus den vorherigen Jahren bekannten Fluchtwege zur Verfügung. Das Unternehmen Stroetmann lässt seine Baustelle auf dem alten Postgelände ruhen, die Stadtwerke richten den aufgerissenen Hafenweg provisorisch für das Wochenende wieder her.

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„Wir hoffen auf ein tolles Hafenfest bei tollem Wetter“, sagt Stephan Wiggeshof.

Parken in der PSD-Bank

Besuchern, die mit dem Auto zum Hafenfest kommen, das am Freitag (26. Mai) beginnt, steht auch die Tiefgarage der PSD-Bank zur Verfügung und ist dann direkt am Geschehen. Allerdings sperrt der Veranstalter die Straße immer so ab, dass die Menschen diese Parkmöglichkeit nur schwer beziehungsweise gar nicht finden. Die Einfahrt ist aber wie immer über die Bernhard-Ernst-Straße möglich, heißt es in einer Pressemitteilung der PSD-Bank.

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