Mi., 28.06.2017

Ordnungsamt greift ein Parkverbot für Räder vor dem neuen Bahnhof

Vor der Radstation und im Hamburger Tunnel werden doppelstöckige Fahrradständer aufgebaut.

Vor der Radstation und im Hamburger Tunnel werden doppelstöckige Fahrradständer aufgebaut. Foto: Matthias Ahlke

Münster - 

Im Hamburger Tunnel und neben der Radstation werden 1200 doppelstöckige Fahrradständer aufgebaut. Die zusätzlichen Abstellmöglichkeiten sind dringend erforderlich, da vor der Fassade des neuen Bahnhofs keine Räder mehr abgestellt werden dürfen.

Von Martin Kalitschke

Mitarbeiter des Ordnungsamtes werden vom heutigen Mittwoch an alle Fahrräder, die vor der neugestalteten Fassade des Hauptbahnhofs parken, umstellen. „Bei diesem Bereich handelt es sich um einen Flucht- und Rettungsweg“, betont der Leiter der Straßenverkehrsbehörde, Norbert Vechtel. Daher dürften dort keine Räder abgestellt werden. Zudem sei der gesamte Bereich vor dem neuen Hauptbahnhof als Sammelfläche bei Evakuierungsmaßnahmen vorgesehen.

Am Dienstag brachten Mitarbeiter des Tiefbauamtes entsprechende Verkehrsschilder an, außerdem sollen gelbe Markierungen am Boden auf das Fahrradparkverbot hinweisen.

Dass diese offensichtlich erforderlich sind, zeigte sich am Dienstagmittag, als rund 150 Leezen direkt vor dem Haupteingang des Bahnhofs standen. Von heute an sollen die Räder umgestellt oder, falls in der Umgebung kein Platz ist, in die Fahrradfundstation abtransportiert werden. Die Halter können die Leezen dann dort abholen.

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Nur wenige Meter vom neuen Bahnhof-Vorplatz entfernt werden seit Anfang der Woche Park-Alternativen für Fahrräder geschaffen. Vor dem Haupteingang der Radstation am Bremer Platz, neben der Sparda-Bank am Hamburger Tunnel sowie im Hamburger Tunnel selbst werden doppelstöckige Fahrradständer aufgebaut, die Platz für insgesamt rund 1200 Drahtesel bieten. Wie Andreas Thiel vom Stadtplanungsamt berichtet, werden bis Jahresende rund 400 weitere doppelstöckige Ständer in der kleinen Bahnhofstraße, neben der Post, errichtet.

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Diese Provisorien werden voraussichtlich bis 2020 an ihrem Standort bleiben – danach werden die Metallvorrichtungen abgebaut, um in der neuen Radstation an der Ostseite des Hauptbahnhofs weiterverwendet zu werden, erläutert Thiel. Für die Unterhaltung der Provisorien ist das städtische Tochterunternehmen WBI zuständig.

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