App befragt die User
Welche Skulptur bekommt die meisten „Likes“?

Münster -

Der münsterische Professor Uwe Kamenz hat eine App entwickelt, in der die User die Beiträge der Skulptur-Projekte bewerten können.

Samstag, 01.07.2017, 07:07 Uhr

Prof. Dr. Uwe Kamenz mit einer App, auf der man über Münsters Skulpturen abstimmen kann.
Prof. Dr. Uwe Kamenz mit einer App, auf der man über Münsters Skulpturen abstimmen kann. Foto: kal

Welcher Beitrag zu den Skulptur-Projekten 2017 kommt bei den Besuchern am Besten an – und welcher eher weniger? Eine vom münsterischen Forschungsnetzwerk ProfNet entwickelte App ruft die User dazu auf, ihre Meinung abzugeben – mit einem Klick auf einen „Like“- oder einen „Dislike“-Button. Also auf „Gefällt mir“ oder „Gefällt mir nicht“.

"Münster-Trainer"-App macht Abstimmung möglich

Entwickelt hat die App ein Team um Prof. Dr. Uwe Kamenz . Er arbeitet nicht nur als Marketing-Professor an der Fachhochschule Dortmund , sondern leitet auch das ProfNet-Netzwerk, dessen Schwerpunkt der Einsatz neuer Medien an Hochschulen ist.

Die Abstimmung über die Skulptur-Projekte hat er auf eine App aufgesattelt, die es schon länger gibt – den „Münster-Trainer“. „Sie richtet sich an Erstsemester, Neubürger, aber auch Besucher“, sagt Kamenz. Hier kann man Masematte lernen, sich mit der Stadt vertraut machen – und eben Skulpturen bewerten.

Ich gehe aber davon aus, dass sie bis zum Ende der Ausstellung von mehreren Tausend Menschen genutzt werden wird.

Prof. Dr. Uwe Kamenz

Aktuell arbeitet Kamenz daran, die kostenlose App bekannter zu machen. Bislang werde sie noch wenig genutzt, eine aussagekräftige Aussage über die Beliebtheit der Skulpturen-Beiträge könne daher noch nicht gemacht werden, betont er. „Ich gehe aber davon aus, dass sie bis zum Ende der Ausstellung von mehreren Tausend Menschen genutzt werden wird“, sagt Kamenz.

In der App können übrigens auch Beiträge früherer Skulpturen-Ausstellungen bewertet werden. Zudem können die User „anarchische“, also inoffizielle, Skulpturenbeiträge mit „Like“ oder „Dislike“ versehen.

Skulptur-Projekte: Alle Künstler - alle Werke

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  • Bei den fünften Skulptur-Projekten im Jahr 2017 sind 35 Werke zu sehen. Hier alle beteiligten Künstler und sämtliche Projekte im Kurzporträt:

    Foto: Matthias Ahlke
  • Ei Arakawa:

    Ein Mini-Museum mit sieben Gemälden plus Musik auf grüner Wiese vor Haus Kump – vor allem abends schön.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Nairy Baghramian:

    pseudounfertige Skulpturen auf Schraubenschlüsseln finden sich am Erbdrostenhof.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Aram Bartholl:

    Lagerfeuer-Feeling in gedachter Endzeit gibt es an drei Standorten: H1-Tunnel, Pumpenhaus und Fernsehturm.

    Foto: Henning Rogge
  • Cosima von Bonin/Tom Burr

    Die schwere Moore-Plastik am Landesmuseum wird scheinbar vom Tieflader abgeholt. Auf der Kiste steht „Fragile“ für „Zerbrechlich“.

    Foto: Wilfried Gerharz
  • Andreas Bunte:

    hängt am H1-Vorplatz, Stadthaus-1-Innenhof und bei der VHS Plakate mit Fotos einer Installation auf. Via QR-Code gibt es Töne und Bilder.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Gerard Byrne

    Gerard Byrne setzt im Klaviersaal der Stadtbücherei das Verhältnis von Musik, Sprache und Bild in Szene.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Camp:

    (Shaina Anand und Ashok Sukumaran) spannt an der Theaterruine ein Netzwerk, das Informationen über das Theater und die Umgebung vermittelt.

    Foto: Wilfried Gerharz
  • Michael Dean

    Michael Dean verhängt den Lichthof des Landesmuseums mit transparenter Folie und zeigt darin Schriftzeichen-Skulpturen.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Jeremy Deller:

    hat Kleingärtner zehn Jahre lang Tagebuch schreiben lassen. Respektable 33 Bücher werden ausgestellt.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Nicole Eisenman:

    hat einen Brunnen für die Kreuzschanze schaffen, der aus unbekleideten Frauen besteht.

    Foto: Oliver Werner
  • Ayşe Erkmen:

    lässt Menschen im Hafen über eine Brücke unter Wasser gehen.

    Foto: Oliver Werner
  • Lara Favaretto:

    stellt am Ludgeriplatz gegenüber ein Denkmal für Kolonialkriegsopfer einen Spardosen-Monolithen für Flüchtlinge auf.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Hreinn Friðfinnsson:

    platziert auf einer Wiese im Sternbuschpark sein Edelstahl-Hausskelett.

    Foto: Wilfried Gerharz
  • Ludger Gerdes:

    hat 1989 über dem Ordnungsamt Marl das Leuchtschild „Angst“ anbringen lassen; bis zum 1. Oktober hängt es am Aegidiimarkt.

    Foto: Gerhard Kock
  • Pierre Huyghe:

    stellt die ehemalige Eissporthalle auf den Kopf für ein Habitat.

    Foto: Oliver Werner
  • John Knight:

    vermisst das neue Landesmuseum mit einer überdimensionierten Wasserwaage.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Justin Matherly:

    stellt den Nietzsche-Felsen in der Nähe des Hauptbahnhofs auf Gehhilfen und thematisiert dessen Erweckungserlebnis.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Christian Odzuck:

    stellt eine dem Gebäude der Oberfinanzdirektion nachempfundene Architektur aus recyceltem Material der abgerissenen OfD auf die Brache.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Peles Empire:

    (Barbara Wolff, Katharina Stöver) machen den Archetyp des Prinzipalmarkt-Giebels gegenüber dem Aegidiimarkt begehbar.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Alexandra Pirici:

    lässt Tänzer im Friedenssaal Bewegungen zum Thema Frieden und Staaten aufführen.

    Foto: Oliver Werner
  • Mika Rottenberg:

    eröffnet gegenüber dem Gefängnis in einem ehemaligen Asia-Laden einen Asia-Laden mit Videos.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Xavier Le Roy mit Scarlet Yu:

    lassen Münsteraner in der Innenstadt pantomimisch Skulpturen darstellen, um mit Fremden ins Gespräch zu kommen.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Sany:

    (oder besser: Samuel Nyholm) zeigt seine fallenden Figuren als Brennmalerei auf Holz an mehreren Stellen in der City.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Gregor Schneider:

    hat im Landesmuseum die Wohnung von N. Schmidt eingerichtet.

    Foto: Henning Rogge
  • Thomas Schütte:

    zeigt auf dem ehemaligen Zoo-Gelände die Reinform des Tempels in Rostrot.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Nora Schultz:

    will mit Installation und Videos die Wucht der Architektur des neuen Landesmuseums brechen.

    Foto: Wilfried Gerharz
  • Emeka Ogboh macht die Weltmusik des in Münster begrabenen Komponisten Moondog im Hamburger Tunnel hörbar und ließ in Belgien Bier unter dem Einfluss von Musik aus Lagos brauen.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Michael Smith:

    lädt über 65-Jährige ein, sich kostengünstig Tattoos von Arbeiten internationaler Künstler stechen zu lassen.

    Foto: Martin Kalitschke
  • Hito Steyerl:

    stellt „Hell-YeahWeFuckDie“ als Leuchten in die LBS – Wörter, die in Popsongs der Gegenwart häufig sind – und thematisiert zudem, wie Menschen mit Robotern umgehen.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Koki Tanaka:

    zeigt in der Johannisstraße 18/20 Videos von Workshops mit Münsteranern, die darüber nachgedacht haben, wie Menschen zusammenleben und Unbekanntes teilen.

    Foto: Henning Rogge
  •  Oscar Tuazon:

    bereichert eine Industriebrache am Stadthafen mit einer Art öffentlichem Betonkamin.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Bárbara Wagner und Benjamin de Burca:

    singen in der Uralt-Disco „Elephant Lounge“ Schmalz-Schlager mit kritischen Texten: „Bye Bye Deutschland! Eine Lebensmelodie.“

    Foto: Matthias Ahlke
  • Cerith Wyn Evans kühlt eine Glocke von St. Stephanus auf Winter-Temperatur. Zu den üblichen Gottesdienstzeiten (samstags um 17 Uhr und sonntags um 10.30 Uhr) können die Menschen hören, ob dies einen Unterschied macht - und wenn welchen.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Hervé Youmbi:

    hängt zwischen die Bäume des alten Überwasserfriedhofs über die Bronzefiguren Masken, die Motive aus Afrika mit dem Horrorgesicht aus den „Scream“-Filmen kombiniert – ein Maskenball der besondern Art.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Gintersdorfer/Klaßen starten im Pumpenhaus ihre öffentlichen Performance-Proben „Erniedrigung ist nicht das Ende der Welt“. (Symbolfoto)

    Foto: pd

Wissenswertes über die Skulptur-Projekte 2017

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  • Was ist die Mission der Skulptur-Projekte?

    Die Skulptur-Projekte sind 1977 entstanden, weil die Münsteraner mit zeitgenössischer Kunst nichts anzufangen wussten. Klaus Bußmann und Kasper König luden deshalb Künstler ein, am Ort Kunst zu realisieren. Von Anfang an spielte die Vermittlung von und der lebendige Austausch über Kunst eine zentrale Rolle.

    Foto: imago/Rüdiger Wölk stock&people
  • Wie nähert man sich den Skulptur-Projekten am besten

    Die Projekte sind über das Stadtgebiet weiter verstreut. Daher ist das beste Verkehrsmittel das Fahrrad. Aber auch zu Fuß lassen sich viele Arbeiten erkunden. Wer alles sehen möchte, sollte drei Tage einplanen. Thematisch ist die beste Annäherung eine Haltung aus Neugier und Skepsis. Merke: Ärger kann der beste Weg zu neuen Erkenntnissen sein. Muss aber nicht.

    Natürlich gibt es auch zu den Skulptur-Projekten eine  App  – und die will Begleiter, Navigationsgerät und Guide in einem sein. Jedes Projekt hat seinen eigenen QR-Code, der gescannt wird. Sechs verschiedene Routen leiten zu Fuß oder per Rad durch die Stadt. 

    Führungen zu den Skulpturen und Installationen werden neben Deutsch, Englisch, Niederländisch und Französisch auch auf Arabisch, Dari/Farsi, Kurdisch und Russisch. Dazu gibt es Führungen in Gebärdensprache, in leichter deutscher Sprache sowie auf Deutsch mit multisensorischer Ausrichtung.

    Wer die Ausstellung mit dem Fahrrad erkunden will, kann eine Leeze unter info@skulptur-projekte-bybike.de buchen.

    Neben Führungen werden auch Workshops für Jung und Alt und zusätzlich in leichter Sprache angeboten.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Wie gestaltet sich das Zusammenspiel von Stadt und Künstlern?

    Die Künstler besuchen Münster in der Regel Monate vorher und schauen sich die Stadt an. Sie suchen einen Ort für ihre Ideen, oder der Ort gibt ihnen die Ideen. Zusammen mit der Leitung der Skulptur-Projekte wird dann versucht, wie die teils schrägen Vorstellungen Realität werden können.

    Foto: Oliver Werner
  • Welche Themen beschäftigen die Künstler der Skulptur-Projekte?

    Die Skulptur-Projekte finden im „westfälischen Rhythmus“, also alle zehn Jahre statt. Seit 2007 haben vor allem die sozialen Medien eine neue Wirklichkeit geschaffen, und die Welt ist noch enger zusammengerückt. Globalisierung, Vernetzung, Ausbeutung, Frieden – das sind Themen, mit denen sich die Künstler diesmal beschäftigen.

    Foto: Landesmuseum/Jan Bockholt
  • Was geschieht nach den Skulptur-Projekten mit den Kunsterken?

    Die Arbeiten werden immer nur für die gut 100 Tage der Ausstellung produziert. Danach werden sie abgebaut. Es sei denn, der Künstler lässt sie einfach stehen und die Stadt auch . . . Oder Münster will Kunstwerke behalten; dann werden sie vom Künstler gekauft. Gelegentlich muss das Objekt für eine dauerhafte Aufstellung überarbeitet werden.

    Foto: Karin Höller
  • Was passiert am Eröffnungstag?

    Die Skulptur-Projekte werden am 10. Juni um 17 Uhr im Museum für Kunst und Kultur des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe offiziell eröffnet. Anschließend geht es zur Eröffnungsparty auf das Kulturgelände Hawerkamp. Dafür stehen ab 19 Uhr Shuttlebusse vor dem Museum zur Verfügung. Die Ausstellung „Skulptur-Projekte“ ist bis zum 1. Oktober von 10 bis 22 Uhr geöffnet.

    Foto: Klaus Meyer
  • Was war der größte Aufreger der vorangegangenen Skulptur-Projekte?

    Da gab es viele: 1977 wollte eine Horde Linke die Kugeln von Claes Oldenburg in den Aasee rollen, als Protest gegen die bürgerliche Kunst. 1987 stellte Katharina Fritsch eine quietschgelbe Madonna zwischen Kirche und Kaufhaus als Verweis auf die Kommerzialisierung der Religion, das wurde als Beleidigung aufgefasst, die Figur mehrfach zerstört und drei Mal wieder aufgestellt. 1997 wieder was Kirchliches: Ayse Erkmen wollte Projekte mit dem Dom realisieren, der Klerus verweigerte sich, da ließ sie Heiligen-Figuren aus dem Museum mit einem Hubschrauber über der Kathedrale kreisen. Es gab einen Riesenaufschrei. 2007 wurde der Wohnwagen von Michael Asher gestohlen, der seit 1977 jedes Mal an damals definierten Orten aufgestellt wurde, soweit es diese noch gab.

    Foto: dpa
  • Muss ich mich mit Kunst auskennen?

    Nein. Besser ist sogar der unbefangene Blick. Der Reiz von Kunst im öffentlichen Raum ist gerade, dass der Besucher kein Museum, keine Galerie betreten muss. Kopfschütteln und sich Wundern ist ausdrücklich erwünscht. Wer ein tieferes Verständnis erwerben will, für den gibt es bei den Skulptur-Projekten umfangreiche Angebote der Kunstvermittlung.

    Foto: dpa
  • Was hat die Stadt Münster von den Skulptur-Projekten?

    Aufmerksamkeit und Impulse. Es gibt in der Geschichte Münsters im Grunde lediglich drei Ereignisse von Weltrang: die Wiedertäufer-Zeit, den Westfälischen Frieden und die Skulptur-Projekte. Es werden 700 000 Besucher aus aller Welt erwartet. Das ist eine unbezahlbare Werbung für Münster und das Münsterland. Für die Münsterländer bedeutet die Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst eine wichtige Anregung, eine Übung, um wach zu bleiben und offen zu sein für jedwede Veränderung. Kunst trainiert im besten Fall den kritischen Geist. Und Spaß darf es auch machen.

    Foto: imago/Rüdiger Wölk stock&people
  • Welchen Stellenwert haben die Skulptur-Projekte in der Kunstwelt?

    Die Skulptur-Projekte gehören wie die documenta in Kassel oder die Biennale in Venedig zu den weltweit bedeutendsten Ausstellungen. Die Ausstellung in Münster gilt zudem als die Referenz-Adresse für Kunst im öffentlichen Raum. In den vergangen 40 Jahren ist die Westfalen-Metropole zu einem einzigartigen kunsthistorischen „Museum“ geworden.

    Foto: imago/Kraft
  • Wer macht mit?

    35 internationale Künstler aus 19 Ländern, darunter bekannte Namen wie Pierre Huyghe (Foto), Gregor Schneider, Thomas Schütte und Nicole Eisenman, sind mit dabei. Aus dem indischen Mumbai kommt ist die experimentelle Filmemacherin Shaina Anand, aus Kamerun der Multimedia-Künstler Hervé Youmbi. Der Klangkünstler Emeka Ogboh stammt aus Lagos (Nigeria). Gäste, aber auch Ur-Münsterländer sind aufgefordert, ihre gewohnten Wege zu verlassen und die Kunst und damit auch die Stadt neu zu entdecken. 

    Foto: dpa
  • Gibt es begleitende Ausstellungen zu den Skulptur-Projekten?

    • Berthold Socha: Fotografien 1977 - 1987 - 1997 - 2007
      Eine Fotoausstellung mit Aufnahmen von Berthold Socha lässt im Stadtmuseum die vier vergangenen Skulptur Projekte in Münster Revue passieren. Die rund 80 Aufnahmen des münsterschen Fotografen verstehen sich nicht als kunsthistorische Dokumentation, sondern als Erkundung der Beziehungen der Skulpturen zu Zeit und Raum. Vor allem geht es Socha darum, das Verhältnis zwischen dem Kunstwerk und seinem Publikum einzufangen wie hier beim Eindruck von Jorge Pardo gebauten Aasee-Steg aus dem Jahr 1997 (Foto). Der Fotograf führt am Samstag, 3. Juni, um 16 Uhr selbst durch die Ausstellung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich (3 / 2 Euro). Treffpunkt ist das Museumsfoyer. 
      Stadtmuseum Münster, DI bis FR 10 bis 18 Uhr, SA, SO 11 bis 18 Uhr
    • Skulptur-Projekte Archiv - Michael Asher
      Michael Ashers Caravan, der an verschiedenen Stellen der Stadt geparkt war, war skurril, populär, witzig, beliebt, begehrt. Die Ausstellung rahmt Ashers Ideen und Exponate mit Entwürfen, Fotos und Archivalien.
      LWL-Museum für Kunst und Kultur, DI bis SO 10 bis 18 Uhr, an jedem zweiten FR (außer 9. Juni) im Monat bis 22 Uhr.
    • Beuys und Oldenburg: Making-of für die Skulptur-Projekte 1977
      Stadtmuseum Münster, DI bis FR 10 bis 18 Uhr, SA, SO 11 bis 18 Uhr
    Foto: Berthold Socha
  • DAS BUCH ZUR SCHAU

    Gerhard Heinrich Kock, Kultur-Redakteur der Westfälischen Nachrichten, erzählt die Geschichten hinter den bisherigen vier Auflagen der Skulptur-Projekte. Er erinnert an Aufreger und Trittbrettfahrer, beginnende Karrieren und zugeschüttete Kirchtürme. Eine kurzweilige und kenntnisreiche Einstimmung auf das Kultur-Event des Jahres.

    Gerhard Heinrich Kock: Skulpturen-Geschichten, 152 Seiten, Aschendorff Verlag, 9,95 Euro

    Foto: Aschendorff Verlag
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