Mo., 17.07.2017

Katholikentag Wechsel in der Schaltzentrale

Dr. Martin Stauch 

Dr. Martin Stauch  Foto: Bischöfl. Generalvikariat

Münster/Bonn - 

Gerade erst ist der städtische Zuschuss für den Katholikentag 2018 unter Dach und Fach, da haben die Veranstalter ein neues Problem.

Von Dirk Anger

Mitten in den Vorbereitungen für den Katholikentag 2018 kündigt sich ein personeller Wechsel an entscheidender Stelle an: Dr. Martin Stauch, Geschäftsführer des Trägervereins für die Großveranstaltung in Münster, verlässt zum Ende des Jahres das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK).

„Er geht nicht, weil er von Münster die Faxen dicke hat“, will die Vorsitzende des Trägervereins, Anne Hakenes, keinerlei Spekulationen aufkommen lassen. „Seine Entscheidung hat nichts mit Münster zu tun.“

Zuletzt hatte Stauch in schwierigen Verhandlungen mit der Stadt um die städtische Unterstützung für den Katholikentag gerungen. Er wechselt als Verwaltungsleiter zur Stiftung Bauhaus Dessau. „Nach mehr als 14 Jahren Arbeit für ZdK und insbesondere für die Deutschen Katholikentage, die ich immer als großartige und bereichernde Aufgabe empfunden habe und auf die ich mit Dankbarkeit schaue, möchte ich mich noch einmal einer neuen Herausforderung stellen“, so Stauch.

In der Position des Geschäftsführers hat Stauch nach ZdK-Angaben die Katholikentage in Ulm 2004, Saarbrücken 2006, Osnabrück 2008, Mannheim 2012, Regensburg 2014 und Leipzig 2016 sowie den 2. Ökumenischen Kirchentag München 2010 vorbereitet. Wer ihm als Katholikentag-Geschäftsführer folgen wird, steht noch nicht fest, heißt es.

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