Sa., 12.08.2017

Deutsch-Sommer der kommunalen Stiftung Mitmachkinder. Die „schlauen Ferien“ begeistern Drittklässler

Zum Abschluss ihres Deutsch-Sommers bedankten sich nun die Drittklässler bei Förderern, Pädagogenteam und Eltern im Westfalenforum mit einer kleinen Theateraufführung.

Zum Abschluss ihres Deutsch-Sommers bedankten sich nun die Drittklässler bei Förderern, Pädagogenteam und Eltern im Westfalenforum mit einer kleinen Theateraufführung. Foto: hpe

Münster - 

Nicht nur stur die Grammatik pauken oder Rechtschreibübungen im Klassenraum machen, sondern in den Sommerferien quasi spielerisch und möglichst hoch motiviert die eigenen Deutschkenntnisse deutlich verbessern. So funktioniert seit Jahren und mit Erfolg der Deutsch-Sommer der kommunalen Stiftung Mitmachkinder.

Von Helmut P. Etzkorn

Ziel ist es, Drittklässler fit zu machen für die richtungsweisende Klasse 4, wo dann die Weichen gestellt werden für die weiterführende Schulform. 46 Grundschulkinder zwischen neun und zehn Jahren beteiligten sich am dreiwöchigen Sprach-Aufbauprogramm, ein Höhepunkt war die integrierte Ferienfreizeit in der Jugendherberge Burg Bilstein. „Spaß und Bewegung sind wichtig für den Lernerfolg, wir haben den Wald und die Natur einfach in den Unterricht miteinbezogen“, so Pädagogin Leonie Friedrich.

Als literarische Grundlage für das begleitende Theaterschauspiel diente das Stück „Ronja Räubertochter“ von der schwedischen Kinderbuchautorin Astrid Lindgren. Kostenproben ihres Könnens servierten die Kinder am Freitag bei der Abschlussveranstaltung im Westfalenforum des Projektförderers Westfalen AG.

Präsidialausschuss-Vorsitzende Renate Fritsch-Albert: „Erfolg in der Schule ist der Schlüssel für den beruflichen Lebensweg. Und Kinder sind unsere Zukunft. Dafür etwas zu tun, ist für uns als Familienunternehmen verpflichtend.“ Ein weiterer Förderer ist die Stiftung Piepenhorst.

Das Projekt „Ferien, die schlau machen“ wurde 2013 zunächst für Flüchtlingskinder ins Leben gerufen, seit 2016 sind aber auch alle Grundschulen in Münster angesprochen. Unterstützt werden sollen Kinder mit und ohne Migrationsvorgeschichte, die erkennbaren Nachholbedarf bei der deutschen Sprache haben.

Ein zwölfköpfiges Team von Sprachkräften sowie Sozial- und Theaterpädagogen unterstützt die Kinder. Stiftungsdezernentin Cornelia Wilkens begrüßt die geplante Fortsetzung des Projekts in den kommenden Jahren: „Der Bedarf ist mit Sicherheit vorhanden!“

Die Schulen bekommen maßgeschneiderte Berichte über ihre jungen Teilnehmer und individuelle Entwicklungstendenzen aufgezeigt.

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