Di., 22.08.2017

Aktueller Stand beim Kanalausbau Vier von 13 Bauwerken sind fertig

Bislang ist nur die Schillerstraßenbrücke als eine von acht Brückenbauwerken fertiggestellt worden.

Bislang ist nur die Schillerstraßenbrücke als eine von acht Brückenbauwerken fertiggestellt worden. Foto: Oliver Werner

Münster - 

Halbzeit bei den Arbeiten zum Ausbau des Dortmund-Ems-Kanals: Vier von 13 Bauwerken (acht Brücken und fünf Düker) sind fertig.

Von Klaus Baumeister

Die auf rund zehn Jahre Bauzeit ausgelegte Verbreiterung des Dortmund-Ems-Kanals in Münster bewegt sich auf das „Bergfest“ zu. Vor genau fünf Jahren, im August 2012, verkündete das zuständige Wasser- und Schifffahrtsamt in Rheine den Startschuss, das Ende der Arbeiten ist für den Jahreswechsel 2022/2023 vorgesehen.

Verantwortliche müssen Zahn zulegen

Vergleicht man die Liste der abgearbeiteten Maßnahmen mit den noch zu erledigenden Projekten, so stellt man schnell fest, dass die Verantwortlichen in der zweiten Halbzeit einen Zacken zulegen müssen, wenn sie ohne Verlängerung auskommen möchten. Von insgesamt 13 Bauwerken sind bislang vier fertig, das fünfte, die neue Brücke im Bereich Manfred-von-Richthofen-Straße/Laerer Landweg, ist aktuell im Bau.

Noch bescheidener sieht es aus, wenn man nur auf die acht neuen Brücken schaut. Bislang ist nur die Schillerstraßenbrücke fertig. Erst wenn die Brücken und Regenwasserunterführungen, Düker genannt, fertiggestellt sind, kann die eigentliche Verbreiterung des Kanalbettes zwischen dem Albersloher Weg im Süden und der Warendorfer Straße im Norden erfolgen.

Diese Grafik zeigt, welche Bauwerke für den Kanalausbau schon fertig sind und welche noch nicht.

Diese Grafik zeigt, welche Bauwerke für den Kanalausbau schon fertig sind und welche noch nicht.

Als nächstes Bauwerk auf der Liste steht nach Auskunft der stellvertretenden Projektleiterin Marlene Klaas der Kloster-Düker nördlich des Laerer Landweges. Der Auftrag sei bereits vergeben und mit der Baufirma der 14. September als Baubeginn festgezurrt.

Die Bauarbeiten für den Neubau der Brücke an der Wolbecker Straße sollen zu Beginn des Jahres 2018 ausgeschrieben werden und danach – nach entsprechender Prüfung – auch starten.

Autoverkehr soll weiter laufen

In dem aktuell gültigen Bauzeitenplan ist der Start an der Wolbecker Straße im Sommer 2017 terminiert. Für die Verzögerung um mindestens ein halbes Jahr hat Marlene Klaas eine Erklärung: Bei dem vorgeschalteten Mediendüker habe es bereits eine Verzögerung gegeben. Mediendüker sind erforderlich, um auch die Versorgungsleitungen der Stadtwerke unter das neue Kanalbett führen zu können. Ab Ende August, so Klaas weiter, werde der Kampfmittelbeseitigungsdienst das Baufeld an der Wolbecker Straße näher untersuchen.

An der Wolbecker Straße ist wie an der Warendorfer Straße geplant, dass der Autoverkehr auch während der Bauarbeiten läuft – und zwar über eine Ersatzbrücke. Gleichwohl hat die Stadt immer darauf gedrängt, dass sich die Arbeiten an den beiden Brücken möglichst wenig überschneiden. Das ist aber jetzt schwieriger geworden, da Mitte 2019 die Arbeiten an der Warendorfer Straße beginnen sollen. Für die neuen Brücken sind jeweils über zwei Jahre eingeplant.

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