Do., 14.09.2017

Eröffnung im Cohaus-Vendt-Stift Stiftscafé als Kontaktbörse

Das Quartierskonzept steht: Aaron Schrade (r.) und Gerhard Hillebrand laden am 20. September ins Stiftscafé ein.

Das Quartierskonzept steht: Aaron Schrade (r.) und Gerhard Hillebrand laden am 20. September ins Stiftscafé ein. Foto: Maria Meik

Münster - 

Das Cohaus-Vendt-Stift lädt Interessierte am 20. September ins Stiftscafé ein. Dann soll allen, die im Quartier Krumme Straße und drum herum zu Hause sind, ein Quartierskonzept vorgestellt werden, das Aaron Schrade erarbeitet hat.

Von Maria Meik

Im Cohaus-Vendt-Stift stehen die Zeichen auf Lambertus. Bunte Laternen schmücken den Eingangsbereich des Altenheims mitten in der Altstadt. Krumme Straße ist die Adresse der Seniorenresidenz, in der sich Aaron Schrade vor drei Monaten die Ärmel aufgekrempelt hat.

Jeder kann sich kreativ einbringen

Nicht als Altenpfleger, sondern als Quartiersentwickler hat der Diplom-Sozialpädagoge und -arbeiter ein Konzept auf die Beine gestellt, das das Cohaus-Vendt-Stift für Gruppen und Einzelne sowie für Alt und Jung öffnen soll. Und jeder kann sich kreativ einbringen. Sei es, um die Senioren zu unterhalten oder um sich mit Gleichgesinnten aus dem Quartier zum Literaturtreff, zum Kaffeetrinken, Kartenspielen, Debattieren, zum Stricken oder zum Musizieren zu verabreden.

Der Vierteltreff Stifts­café macht’s möglich. Sehr zur Freude des Geschäftsführers, Gerhard Hillebrand: „Die Räumlichkeit für die Aktivitäten im Quartier sind bei uns gegeben, und alle sind eingeladen, das Konzept kennenzulernen.“ „Es soll Menschen zusammenbringen, die ihr Engagement nutzen und Kontakte knüpfen möchten“, informiert Aaron Schrade, seines Zeichens Quartiersmanager.

Am Mittwoch (20. September) stellt er das Konzept vor, das Menschen aus dem und rund ums Quartier willkommen heißt. Treffpunkt ist um 18.30 Uhr im gemütlichen Stiftscafé. Das Thema lautet: „Wie bleibt unser Stadtteil liebenswert und attraktiv?“

Das Haus hatte die Stelle ausgeschrieben, und die Resonanz war groß, berichtet Hillebrand. Aaron Schrade hat letztlich die Zusage bekommen und bringt auch Erfahrungen vom Ska-Treff im Mauritz-Viertel mit.

Sprechzeiten am Mittwoch und Donnerstag

„Ich würde gerne mit Ehrenamtlichen zusammenarbeiten, die sich im Cohaus-Ventdt-Stift einbringen möchten. Zudem Ansprechpartner und Vermittler sein, wenn Hilfe und Unterstützung nötig sind“, sagt der Quartiermanager, der mittwochs von 10 bis 13 Uhr sowie donnerstags von 14 bis 17 Uhr zu seinen Sprechzeiten einlädt.

Das Stiftscafé, zu dem auch ein kleinerer Raum gehört, ist für alle da, auch für kirchliche Gemeindegruppen. Und jeder kann seine Ideen kundtun, kann mit seiner Mundharmonika alte Menschen unterhalten oder seine gemalten Bilder präsentieren und so mit von der Partie sein bei der Gestaltung eines lebenswerten und attraktiven Viertels – damit sich am Ende alle mit der nachbarschaftlichen Gemeinschaft verbunden fühlen. Wer ein anderes Talent hat, nur zu. Den Quartiersmanager wird es freuen, der bei den niedrigschwelligen Angeboten beratend zu Seite steht.

Unweit des Altenheims mit 82 Plätzen sind die Aegidii-Ludgeri-Grundschule und das Annette-Gymnasium. Die Grundschüler marschieren am Freitag im Stift auf, um die Senioren mit Lambertusliedern zu erfreuen. Die Kooperation mit den Schulen soll weiter wachsen und Generationen sollen zusammengeführt werden. So könnten Annette-Schüler beispielsweise Senioren beim Umgang mit digitalen Medien behilflich sein. (Kontakt: ✆ 48 18-120, E-Mail: aaron.schrade@cvs-muenster.de.). 

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