Do., 14.09.2017

Vorstoß zum Umweltschutz „Busflotte soll 2030 schadstofffrei sein“

Als E-Bus unterwegs: die Linie 14

Als E-Bus unterwegs: die Linie 14 Foto: Stadtwerke Münster

Münster - 

Münsters Busverkehr muss sauber werden, fordern CDU und Grüne. Bis 2030 sollen alle Stinker ausrangiert werden.

Von Dirk Anger

Bis zum Jahr 2030 soll Münsters Nahverkehr vollständig auf emissionsfreie Busse umgestellt werden. Das sieht ein gemeinsamer Ratsantrag von CDU und Grünen vor, der am kommenden Mittwoch in den Rat eingebracht werden soll. Dem Entwurf zufolge sollen Stadt und Stadtwerke ihre Anstrengungen zur Ausrüstung der Busflotte intensivieren und dem Rat dazu eine Umsetzungsstrategie vorlegen.

Förderungen sollen auch vom Land kommen

Zugleich fordert die Ratsmehrheit in dem Antrag, dass sich die Stadt Münster um Förderungen von Bund und Land bemüht, etwa im Rahmen des Landwettbewerbs „Emissionsfreie Innenstadt“. Außerdem sollen Kooperationen mit dritten Verkehrsbetrieben geprüft werden, um den Umstieg auf emissionsfreie Antriebe zu erreichen. Bei Letzteren legen CDU und Grüne den Schwerpunkt ausdrücklich auf Elektro-Antrieb und Wasserstoff.

Als erfolgreichen Probelauf in Münster wird die Buslinie 14 gewertet, auf der bereits E-Busse verkehren. Für den aktuellen Vorstoß von Schwarz-Grün in Münster steht die Stadt Hamburg Pate, die ihren Fuhrpark ebenfalls komplett auf emissionsfreie E-Busse umstellen will. Dazu hat die Hansestadt zusammen mit Berlin im vergangenen Jahr eine Initiative zur gemeinsamen Beschaffung von Elektrobussen gegründet. Dieser haben sich, so heißt es, Verkehrsunternehmen aus Stuttgart, München, Düsseldorf, Köln und Darmstadt angeschlossen. Die Initiative stehe für weitere Städte offen.

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