So., 17.09.2017

Kiepenkerl-Klassik-Tour Mit dem Oldtimer durchs Münsterland

Ein Ford A aus dem Jahr 1931 war eines der ältesten Modelle. Heinz Schmidt vom AC (r.) begrüßte das Team.

Ein Ford A aus dem Jahr 1931 war eines der ältesten Modelle. Heinz Schmidt vom AC (r.) begrüßte das Team. Foto: klm

Münster - 

Die Kiepenkerl-Klassik-Tour machte Station auf dem Domplatz. Dort präsentierten die stolzen Autobesitzer ihre historischen Fahrzeuge.

Von Klaus Möllers

Rund 6000 Kilometer ist Norbert Frenk mit seinem seeblauen VW Käfer 1300 gefahren, seitdem der restauriert ist. „Wir haben fast vier Jahre dran gesessen, um ihn fit zu machen“, sagt er. Der Schwiegersohn hat die Schweißarbeiten gemacht und er selbst „wohl 1000 Stunden“, wie er erklärt, in das Privatvergnügen gesteckt. Am Sonntag fuhr der Altenberger mit seinem Käfer Baujahr 1965 bei der 12. ADAC-Kiepenkerl-Klassik-Tour mit.

Alte motorisierte Schätzchen

Der Käfer ist ein Oldtimer. Je nachdem welcher Altersklasse die Wagen zugerechnet werden, gehören auch ein VW Polo (Baujahr 1983) und ein Opel Ascona (1980) zu den alten motorisierten Schätzchen. Sie waren ebenso zu sehen wie der älteste Wagen bei dieser Tour: ein Ford A Roadster von 1930 und ein Ford A von 1931.

"

Einen Oldtimer nur in der Garage stehen zu haben, geht auf die Dauer nicht gut. Man muss ihn bewegen.

Wolfgang Husch, Vorsitzender des AC

"

Privatleute, die ihre Wagen selbst aufpolieren und pflegen, machten beim ganztägigen Oldtimer-Event mit, das erneut vom Automobil-Club Münster (AC) im ADAC veranstaltet wurde. Die meisten fuhren aus Münster und dem Umland her, andere reisten aus dem Rheinland und aus Norddeutschland an, der Entfernteste aus Berlin.

Fotostrecke: Rollende Raritäten

Mechanik spielt eine Rolle

„Einen Oldtimer nur in der Garage stehen zu haben, geht auf die Dauer nicht gut. Man muss ihn bewegen“, weiß Wolfgang Husch, Vorsitzender des AC. Technisch könne das Auto sonst Schaden nehmen. Bei älteren Autos spiele Mechanik durch und durch eine Rolle, nicht wie bei neueren Modellen die Elektronik.

Morgens trafen sich die Teilnehmer – wenn möglich als Team mit Fahrer und Kartenleser – in einem Borghorster Autohaus zu Besprechung und Frühstück. Im Minutentakt machten sie sich nacheinander auf den Weg durchs Münsterland, mit einstündigem Halt am Dom. Porsche, Fiat oder Austin Healey waren dort ein Blickfang für Besucher wie bei Hin- und Rückfahrt für Passanten an der Strecke.

Leserkommentare

Google-Anzeigen

Mehr zum Thema

flohmarkt.ms Anzeigen

Schnäppchen und Angebote aus Ihrer Umgebung

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5157716?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F