Sa., 23.09.2017

Bistumstag in Münster Tausende Besucher beim Diözesan-Kolpingtag

Auch das durfte nicht fehlen: Puppentheater für die kleinsten Besucher im Märchenzelt.

Auch das durfte nicht fehlen: Puppentheater für die kleinsten Besucher im Märchenzelt. Foto: Gunnar A. Pier

Münster - 

Viele Aktionen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene - aber auch Informationsstände und Debatten zu gesellschaftlichen Themen: Der Diözesan-Kolpingtag am Samstag deckte ein breites Spektrum ab. Tausende Besucher wurden erwartet.

Von Maria Conlan

Tanzen, bauen, Enten fischen, Zweifel notieren, über Ehe für alle diskutieren, Kaffee trinken, picknicken, hüpfen, spielen, trommeln – das Programm war bunt beim bistumsweiten Kolpingtag am Samstag in Münster.

Mit „Lasst es krachen“ wurde das Fest um 11 Uhr eröffnet und mit krachenden Rhythmen am Abend beendet. Dazwischen gab es viel Gelegenheit für Informationen zu verschiedenen Projekten, Gesprächen doch auch Gebeten, geistlichen Impulsen und politischen Diskussionen. Orange leuchtete es überall auf dem Parkplatz vor dem Schloss. Immer wieder wurden Passanten von den vielen Zelten und Klängen angelockt.

Fotostrecke: Diözesan-Kolpingtag 2017 auf dem Schlossplatz

Mittendrin hatte Dietmar Püllen, 25 Jahre lang Mitglied beim Diözesanverband Köln, die Leonardo-Brücke aufgebaut, nur aus Holzbalken, ganz ohne Nägel – und sie war stark und hielt, sinnbildlich für die Kolpinggemeinschaft. „Kolping ist für mich eine starke Gemeinschaft, die auch heute noch an vielen Ecken gebraucht wird“, meinte Brückenbauer Püllen.

Für Manuela van Deenen von der Kolpingfamilie Osterwick/Rosendahl stellt Kolping ihren Lebensmittel­punkt dar, beruflich und privat. Ihr Sohn hat im Rahmen eines Kolping-Freiwilligenprogramms in Uganda seine zukünftige Frau kennen gelernt. Johanna Kock ist seit fünf Jahren in der Kolpingjugend engagiert, sie verteilte am Samstag orange-farbene Erinnerungsbändchen. „Kolping ist eine Gemeinschaft, die nicht nur Freude, sondern auch Zusammenhalt bedeutet“, erklärte sie.

Familienfreundlichkeit war bei diesem Fest großgeschrieben, durch Aktionen, Angebote und Informationen. So war auch Gisela Goos von der Handwerkskammer Münster vertreten, wo sie sich beruflich für Familienfreundlichkeit in Handwerksbetrieben einsetzt. Diözesangeschäftsführer Uwe Slüter freute sich über 200 ehrenamtliche Helfer, die diesen Tag ermöglichten. Das Fest sollte darauf hinweisen, wie kreativ, modern, vielseitig und sozial engagiert Kolping auch heute agiere.

Wichtig war Slüter ebenso, Flagge zu zeigen für ein starkes Europa, gerade einen Tag vor der Wahl. Sein Lieblingsprojekt sei momentan Respekt, aus dem Kreis Coesfeld, wo benachteiligte Jugendliche Unterstützung erfahren. Der Respekt-Bulli stand auf dem Schlossplatz und Sozialarbeiter stellten ihre Arbeit vor. Ein gelungenes Fest mit viel Aktionen und Gesprächen.

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