FH-Studierende sind mit dem „Smart Mirror“ für den Multimediapreis nominiert
Kritischer Blick in den klugen Spiegel

Münster -

Die FH Münster ist mit dem Projektvorhaben „Smart Mirror – Bewusstsein schaffen für die unsichtbare Gefahr von Mikroplastik“ beim Hochschulwettbewerb „Im Wissenschaftsjahr 2016/17 – Meere und Ozeane“ ins Rennen gegangen. Jetzt ist das Projekt für den Deutschen Multimediapreis nominiert.

Samstag, 28.10.2017, 08:10 Uhr

Im Smart Mirror sieht man zunächst sich selbst, im nächsten Augenblick aber Rückwärtsgeschichten von Produkten, die Mikroplastik enthalten. Der Spiegel wird zur bedienbaren Oberfläche und zeigt die Auswirkungen von Mikroplastik-Verschmutzung der Ozeane.
Im Smart Mirror sieht man zunächst sich selbst, im nächsten Augenblick aber Rückwärtsgeschichten von Produkten, die Mikroplastik enthalten. Der Spiegel wird zur bedienbaren Oberfläche und zeigt die Auswirkungen von Mikroplastik-Verschmutzung der Ozeane. Foto: FH

Die Studierenden der FH haben eine intelligenten Spiegel entwickelt, der auf das Mikroplastik-Problem in den Meeren aufmerksam macht. Damit setzte sich das Projektteam durch und erhielt eine Förderung von 10 000 Euro, um die Ideen umzusetzen. Nun hat die Jury die Projekte noch einmal begutachtet: Welches Projekt hat es am ehesten geschafft, die eigene Forschung für die Gesellschaft interessant und verständlich zu machen? Diese zweite Auswahlrunde hat das Team aus Münster als eines von dreien für sich entschieden.

Der Spiegel macht mit Rückwärtsgeschichten von Alltagsprodukten auf die Mikroplastik-Bedrohung der Meere aufmerksam und regt die Nutzer an, das eigene Konsumverhalten zu hinterfragen. Wer vor dem Spiegel steht und mit ihm interagiert, erfährt zum Beispiel, dass bei jedem Waschen des gern getragenen Fleecepullis Mikrofasern über das Abwasser ins Meer gelangen und letztendlich über die Nahrungskette wieder zurück zum Menschen kommen. Unter der Federführung der Hochschullehrerin Tina Glückselig vom Fachbereich Design und Prof. Dr. Gernot Bauer vom Fachbereich Elektrotechnik und Informatik hatten Mitarbeiter und Studierende vom Institut für Gesellschaft und Digitales der FH den intelligenten Spiegel entwickelt.

Anzeige
Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5250877?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F
Kanzlerin beruft Karliczek und Spahn
Zwei Minister aus dem Münsterland: Kanzlerin beruft Karliczek und Spahn
Nachrichten-Ticker