Di., 14.11.2017

Ex-Bundesumweltminister in Münster Töpfer hat Klima der Welt verändert

Prof. Dr. Klaus Töpfer (r.) hat die Nachhaltigkeitsdebatte stark beeinflusst. Im LWL-Museum sprach er mit Dr. Claudia Kramer-Santel. Dr. Paul-Josef Patt, Vorstandsvorsitzender der Universitätsgesellschaft, begrüßte die Gäste.

Prof. Dr. Klaus Töpfer (r.) hat die Nachhaltigkeitsdebatte stark beeinflusst. Im LWL-Museum sprach er mit Dr. Claudia Kramer-Santel. Dr. Paul-Josef Patt, Vorstandsvorsitzender der Universitätsgesellschaft, begrüßte die Gäste. Foto: Matthias Ahlke

Münster - 

„Wer einmal in Münster sein konnte, kommt gerne wieder zurück.“ Professor Klaus Töpfer fand nur lobende Worte für die Stadt, in der er einst Volkswirtschaftslehre studiert hat und als Assistent arbeitete.

Von Claudia Kramer-Santel

Auch heute ist der ehemalige Bundesumweltminister, der danach Exekutivdirektor des UN-Umweltprogramms war, hier regelmäßig zu Gast.

So auch am Montagabend, als er vor rund 400 Zuhörern der Universitätsgesellschaft im LWL-Museum sprach. Sein Thema „Das Anthropozän: Konsequenzen für Wissenschaft, Gesellschaft und Politik“. Hintergrund: Seit Beginn der industriellen Revolution übt der Mensch einen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung der Erde aus. Sein Wirken hat die Biologie, die Geologie und das Klima dieser Welt verändert.

Der Urvater der deutschen Nachhaltigkeitsdebatte legte ausführlich dar, welche Folgen dies für die Veränderung der Umwelt hat. Im Anschluss daran vertiefte er im Gespräch mit Dr. Claudia Kramer-Santel, Redakteurin unserer Zeitung, in einem Gespräch die Themen seines Vortrages. Begrüßt wurde der Gast zu Beginn von Dr. Paul-Josef Patt, Vorstandsvorsitzender der Universitätsgesellschaft Münster.

Patt hob in seiner Einleitung hervor, dass die Universitätsgesellschaft 2018 100 Jahre alt werde. Sie fördere Leuchtturmprojekte, Studierendeninitiativen und Kunstprojekte dort, wo staatliche Mittel nicht zur Verfügung stünden oder ausreichen. Damit bleibe die Westfälische Wilhelms-Universität Motor für Innovation und Aufklärung.

Beispiel dafür sind der Mensabau am Aasee sowie die Einrichtung des Universitätslandhauses Rothenberge.  

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