Nachwuchs kämpft um den Pokal
Es geht nicht nur um die Wurst

Münster -

24 Auszubildende aus dem Münsterland haben sich für den 37. Wettbewerb des Köcheclubs Münsterland qualifiziert. Am 22. Januar geht es in die Endrunde. Gastgeber ist Mario Engbers im Speicher in Coerde.

Mittwoch, 10.01.2018, 08:01 Uhr

Küchenmeister Mario Engbers (M.) vom Speicher 10 in Münster-Coerde ist am 22. Januar Gastgeber für den 37. Jugendwettbewerb des Köcheclubs Münsterland. 24 Auszubildende treten in drei Berufen an. Sie haben sich für die Endrunde qualifiziert.
Küchenmeister Mario Engbers (M.) vom Speicher 10 in Münster-Coerde ist am 22. Januar Gastgeber für den 37. Jugendwettbewerb des Köcheclubs Münsterland. 24 Auszubildende treten in drei Berufen an. Sie haben sich für die Endrunde qualifiziert. Foto: gh

Es geht um die Wurst. Aber nicht nur darum. Für die angehenden Köche steht eine Überraschungskiste mit einem bunten Allerlei von zahlreichen Zutaten bereit, die sie innerhalb weniger Stunden verarbeiten müssen. Künftige Restaurantfachkräfte servieren später das Menü – mit allem, was dazugehört.

Auch der Hotelnachwuchs muss beweisen, was er gelernt hat. 24 Auszubildende aus dem Münsterland haben sich für den 37. Wettbewerb des Köcheclubs Münsterland qualifiziert. Die Endrunde findet am 22. Januar (Montag) statt, dann wird es spannend.

Speicher 10-Chef ist Gastgeber

Gastgeber ist in diesem Jahr Mario Engbers . Er betreibt den Speicher 10 in Coerde. Der Küchenmeister weiß, wovon gesprochen wird, denn Mario Engbers ist vom Fach. Er hat sein Handwerk in Wilminks Parkhotel in Neuenkirchen gelernt. Engbers war nach seiner Lehre bei der Bundeswehr und als bodenständiger Smutje mit der Marine in Kiel unterwegs. Dort ließ er sich mit seiner Frau auch mehrere Jahre den frischen Wind um die Nase wehen, im dortigen Schloss und später im Steigenberger.

Mario Engbers war mit 24 Jahren bereits Küchenchef, als er ins Münsterland zurückkehrte. Engbers trat als Küchenchef im Großen Kiepenkerl an und wechselte später zu Bröker sowie als Gastronomiechef zur Halle Münsterland. Engbers war lange Zeit Vorsitzender des Köche­clubs Münsterland und Landesverbandsvorsitzender in Nordrhein-Westfalen. Im Jahr 2012 gründete er die Mario Engbers Gastronomie & Service GmbH und betreibt unter anderem den Speicher 10.

Sechs Stunden für ein Dinner-Menü

Dort also spielt sich am 22. Januar die Endrunde des Wettbewerbs ab. Jeweils acht Azubis in den drei Ausbildungsberufen sind am Start. Wer beispielsweise bei den Köchen einen der vorderen Plätze belegt, erklärt Wilhelm Schnieders, erster Vorsitzender des Köcheclubs, der habe quasi seine praktische Meisterprüfung schon fast in der Tasche.

Für die jungen Kräfte bedeutet der Wettbewerbstag viel Stress. Mit dabei sein wird beispielsweise Julius Kisker von der Villa Medici. Der angehende Koch aus dem dritten Lehrjahr feilt zurzeit an einem Menü für den Wettbewerb. Innerhalb von sechs Stunden muss der Warenkorb verarbeitet sein. Zur Prüfung gehört unter anderem eine Rinderkraftbrühe mit zwei Einlagen, Lachs und Riesengarnelen müssen verarbeitet werden sowie der Rücken vom Duroc-Schwein. Das Dessert dreht sich um Kuvertüre, Kaffee und Orangen.

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