Bewusstsein für gerecht gehandelte Produkte im Fokus / Projekt-Teilnehmer gesucht
„Wie fair is(s)t Münster?“

Münster -

Ob im Supermarkt, im Café um die Ecke, im Discounter oder Weltladen – fair zertifizierte Produkte sind präsenter denn je und werden immer öfter in den Einkaufskorb gelegt. Die Produktpalette bei den „Fairtrade“-Lebensmitteln ist mittlerweile sehr vielfältig. Längst sind nicht mehr nur Kaffee, Kakao und Bananen angesagt. Von Honig über Hülsenfrüchte, Gewürzsorten, Backwaren bis hin zu Schokoladenvariationen, Ölen und Weinen – der Handel bietet vieles.

Mittwoch, 17.01.2018, 11:01 Uhr

Bananen, Gewürzsorten oder Weine: Fair gehandelte Produkte gibt es nicht mehr nur im Weltladen. Die Steuerungsgruppe „Fairtrade-Stadt Münster“ möchte wissen, wie das Angebot in Münster aussieht und genutzt wird.
Bananen, Gewürzsorten oder Weine: Fair gehandelte Produkte gibt es nicht mehr nur im Weltladen. Die Steuerungsgruppe „Fairtrade-Stadt Münster“ möchte wissen, wie das Angebot in Münster aussieht und genutzt wird. Foto: TransFair e.V./Jakub Kaliszewski

Wie aber sieht es mit dem Angebot an fair gehandelten Lebensmitteln in Münster aus? Und zu welchen Produkten greifen die Münsteraner? Diesen und weiteren Fragen geht die Steuerungsgruppe „Fairtrade-Stadt Münster“ im Rahmen des Projektes „Wie fair is(s)t Münster?“ nach. Unterstützt von den Westfälischen Nachrichten suchen sie dafür interessierte Gruppen, die fair gehandelte Produkte in ihrem Alltag genauer unter die Lupe nehmen und ihre Erfahrungen dokumentieren.

Der Startschuss für die Aktion wird mit einer öffentlichen Auftaktveranstaltung am 28. Februar (Mittwoch) ab 18 Uhr in der Rüstkammer des Rathauses fallen, bei der es neben fairen Getränken und Snacks viele Infos rund um das Projekt und den Fairen Handel geben wird.

Während des anschließenden dreiwöchigen Aktionszeitraums erkunden die Teilnehmer nicht nur ihre Stadtteile unter bestimmten Gesichtspunkten nach fair gehandelten Produkten, sie stellen auch ein „Faires Dinner“ auf die Beine und bereiten ein Menü aus fair gehandelten Zutaten zu. Über einen eigens für das Projekt eingerichteten Blog tauschen die Gruppen Erfahrungen, Fotos und Ergebnisse aus.

Münster ist seit dem 27. November 2011 „Fairtrade-Stadt“. Die internationale Kampagne zur Förderung des Fairen Handels von „TransFair e.V.“ würdigt mit dieser Auszeichnung Städte, die sich nachhaltig für den Fairen Handel engagieren. Ziel der Steuerungsgruppe „Fairtrade-Stadt Münster“, in der sich 15 Vertreterinnen und Vertreter aus Einzelhandel, Gastronomie, Universität, Unternehmen, verschiedenen Verbänden, Kirchen, Eine-Welt-Gruppen und der Stadtverwaltung engagieren, ist es, dem Fairen Handel in Münster immer wieder positive Impulse zu geben. Projekte wie die Aktion „Wie fair is(s)t Münster?“ sollen dazu beitragen, das Bewusstsein für „Fairtrade“-Produkte weiter in die Bevölkerung zu tragen.

So bewerben Sie sich für die Aktion

Ob Familie, Paar, Studenten-WG, Freundeskreis oder Seniorengruppe – gesucht werden Münsteraner jeglichen Alters, die sich zu einer Gruppe von zwei bis fünf Personen zusammenschließen und sich für einen Zeitraum von drei Wochen genauer mit ihrem Konsumverhalten und dem Thema Fairtrade beschäftigen.

Wer die Aktion „Wie fair is(s)t Münster?“ unterstützen möchte, bewirbt sich mit seiner kleinen Gruppe bis zum 9. Februar (Freitag) online bei der Steuerungsgruppe „Fairtrade-Stadt Münster“. Ein Bewerbungsformular und weitere Informationen zum Projekt gibt es unter: fairtradetownmuenster.de

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