Kinderuni
„Körperpolizei“ jagt böses Bakterium

Münster -

Packender Krimi im Hörsaal. Hauptdarsteller und Held: Eine starke Immunzelle, die ein Bakterium im Organismus jagt, schließlich fängt und tötet. Bei der Kinder-Uni ging es am Freitag um die „Körperpolizei“.

Samstag, 20.01.2018, 09:01 Uhr

Wissenschaft für Kinder mit Spaß: Hier fangen die Immunzellen darstellenden „Körperpolizisten“ das böse Bakterium, dargestellt von Wissenschaftler Guillermo de Luxán.
Wissenschaft für Kinder mit Spaß: Hier fangen die Immunzellen darstellenden „Körperpolizisten“ das böse Bakterium, dargestellt von Wissenschaftler Guillermo de Luxán. Foto: Karin Völker

Daran konnten sich die Studentinnen und Studenten am Freitagnachmittag im großen Hörsaal H1 gar nicht satt sehen: Auf der riesigen Leinwand vorne flimmerte ein packender Krimi. Hauptdarsteller und Held: Eine starke Immunzelle, die ein Bakterium im Organismus jagt, schließlich fängt und tötet. „Noch mal“, forderten die wissbegierigen, jungen Hörer eine Wiederholung.

Bei der Kinderuni ging es diesmal um „Checker, Quasselstrippen und Sportskanonen“. So nennen Sarah Eligehausen und Guillermo de Luxán, beide Wissenschaftler der Young Academy des Exzellenzclusters „Cells in Motion“ der Universität Münster drei wichtige Zelltypen, die im Körper jedes Menschen vorkommen.

Kinder-Uni Münster zum Thema Körperzellen

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  • Foto: Matthias Ahlke
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Sportskanonen, das sind Muskelzellen, die für die Bewegung sorgen, Quasselstrippen, die für die Kommunikation verantwortlichen Nervenzellen und Checker die Immunzellen. „Jede der mit bloßem Auge nicht sichtbaren Zelle hat einen eigenen Köper“, erklärte Sarah Eligehausen und verdeutlichte: Alle Zellarten arbeiten zusammen wie Menschen mit verschieden Berufen in einer Stadt. Bauarbeiten, Telefonisten oder Polizisten.

Ausblick

Die nächste Kindervorlesung hält der Psychologe Prof. Georg Romer am 16. Februar um 16.15 im H1 zum Thema Pubertät.

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Die beiden Wissenschaftler zeigten den Kindern, wie diese Zellen vergrößert aussehen, und eben auch die auf wenige Sekunden geraffte eindrucksvolle Jagd einer Immunzelle auf ein Bakterium. Eligehausen und Luxán hatten ihr auf den ersten Blick kompliziertes Forschungsgebiet sehr anschaulich aufbereitet. Die Kinder imitierten per Händedruck die durch elektronische Impulse funktionierende Kommunikation der Nervenzellen. Und schließlich wurde auf der Bühne sogar die Jagd der Immunzellen auf ein Bakterium nachgestellt. Dessen Rolle übernahm Guillermo de Luxán höchstpersönlich – natürlich verkleidet mit der Maske eines Bösewichts.

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