Nach Überfällen in Sprakel, Coerde und Gievenbeck
Polizei nimmt mutmaßliche Räuberin fest

Münster -

(Aktualisiert: 13.05 Uhr) Nach den Raubüberfällen in Sprakel, Coerde und Gievenbeck nahmen Polizisten am Montagmorgen eine Münsteranerin fest, die im Verdacht steht, im Dezember und Januar insgesamt fünf Raubüberfälle begangen zu haben. Die 36-Jährige befindet sich mittlerweile in Untersuchungshaft.

Dienstag, 06.02.2018, 13:02 Uhr

 
  Foto: dpa (Symbolbild)

Umfangreiche Ermittlungen und ein entscheidender Zeugenhinweis brachten die Ermittler auf die Spur der Tatverdächtigen, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Münster und der Polizei Münster.

Schwarze Schreckschusspistole gefunden

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ das Amtsgericht Münster aufgrund der vorliegenden Beweise den Beschluss zur Durchsuchung der Wohnung der 36-Jährigen. Die Beamten fanden hierbei den auffälligen Mantel, den die Frau bei allen Taten getragen haben soll, und in der linken Tasche eine schwarze Schreckschusspistole.

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Die Tatverdächtige habe bei ihrer Vernehmung die drei Überfälle vom 9. Januar zugegeben, heißt es in der gemeinsamen Pressemitteilung weiter. Auch den Raub auf eine Spielothek an der Grevener Straße am 19. Dezember 2017 habe sie eingeräumt. Zudem habe sie einen weiteren versuchten Raub auf eine Spielothek in Coerde am 9. Januar gestanden.

Ein Richter erließ gegen die 36-jährige Tatverdächtige nach der Raubserie am Dienstagmorgen (6.2.) einen Haftbefehl, die Frau kam nun in Untersuchungshaft.

Die Ermittlungen zu möglichen Mittätern dauern weiterhin an. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0251/275-0 entgegen.

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