Wechsel an der THW-Spitze
THW unter neuer Führung

Münster -

Josef Frieling ging jetzt nach knapp 25 Jahren an der THW-Spitze in den Ruhestand. Seine Nachfolge trat Frank Achterholt an.

Sonntag, 25.02.2018, 20:02 Uhr

Rund ein Vierteljahrhundert leitete Josef Frieling (l.) die Regionalstelle Münster des Technischen Hilfswerkes. Sein Nachfolger ist Frank Achterholt (r.).    
Rund ein Vierteljahrhundert leitete Josef Frieling (l.) die Regionalstelle Münster des Technischen Hilfswerkes. Sein Nachfolger ist Frank Achterholt (r.).     Foto: cro

Fast ein Vierteljahrhundert hat er die Geschicke der Regionalstelle Münster geleitet, gehörte selbstverständlich zur Gefahrenabwehr der Stadt und brachte das Technische Hilfswerk (THW) in der Speicherstadt weit nach vorne. Nun wurde Josef Frieling in den Ruhestand versetzt. Gleichzeitig übernahm sein Nachfolger Frank Achterholt die Geschäfte.

Bei dem Festakt in der Speicherstadt ließ Dr. Hans-Ingo Schliewinski , THW-Landesbeauftragter für Nordrhein-Westfalen, den Lebenslauf von Frieling noch einmal Revue passieren. „Nach einer technischen Ausbildung ging er zur Bundeswehr, danach führte ihn sein Weg zum Technischen Hilfswerk. Frieling war der richtige Mann am richtigen Ort. Er passte gut hier in die Landschaft, war anderen Menschen zugewandt und sehr zuverlässig.“

Dass Frieling in Münster eine besondere Rolle ausgefüllt hat, zeigten nicht nur die vielen Danksagungen: Bei der offiziellen Entlassung verabschiedeten sich sowohl Kollegen aus Haupt- und Ehrenamt als auch befreundete Kreisen und Organisationen mit stehenden Ovationen.

Auch Bundestagsabgeordnete Sybille Benning richtete einige Worte an Frieling. „Es ist einfach ein tolles Team, das man hier findet.“ Kompetente technische Hilfe für Menschen in Not fordere dem Einzelnen viel ab, auch wenn das die Helfer oft nicht so sehen. „Das THW ist ein Pfeiler des Rettungswesens.“ Auch Reiner Dewulf, Hauptdezernent der Bezirksregierung für nicht polizeiliche Gefahrenabwehr, verabschiedete sich von Frieling. Anders als seine Vorredner bedankte er sich in erster Linie bei Erika Frieling für die starke Unterstützung ihres Mannes im Hintergrund.

Nachfolger Achterholt erzählte in seiner Antrittsrede von seinem Weg zum Katastrophenschutz. „Bereits im Alter von 14 Jahren habe ich eine Ausstellung zum Katastrophenschutz gesehen und wollte mitmachen.“ So konnte er Erfahrungen im Bereich Rettungsdienst sowohl im In- und Ausland als auch im Haupt- und Ehrenamt sammeln. „Hier ist nun alles blau“, lachte der Regionalstellenleiter. Aber das mache nichts. „Blau ist meine Lieblingsfarbe.“

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