Neues Buch im Aschendorff Verlag
Kriegerdenkmäler in der Friedensstadt

Münster -

Ob „Train-Denkmal“, das „Kürassier-Denkmal“ oder aber das „Dreizehner“ – In der Friedensstadt Münster gibt es 23 Kriegerdenkmäler. Sie repräsentieren als Quellen ihrer Zeit den Umgang von Militär und Stadtgesellschaft mit den Gefallenen und dem Krieg.

Freitag, 27.04.2018, 18:04 Uhr

Die vier Autoren (v.l.) Dr. Alexandra Bloch Pfister, Michael Bieber, Dr. Sabine Kittel und Sabeth Goldemann
Die vier Autoren (v.l.) Dr. Alexandra Bloch Pfister, Michael Bieber, Dr. Sabine Kittel und Sabeth Goldemann Foto: Matthias Ahlke

Den Denkmälern hat der Aschendorff Verlag jetzt ein Buch gewidmet. Die Kriegerdenkmäler sind aber auch Ausdruck der Vorstellungswelt ihrer Stifter und ihrer Zeit und boten den Hinterbliebenen einen Gedenkort, denn die Gefallenen wurden zumeist nicht in ihrer Heimat bestattet. Gefallene wurden als Helden und Märtyrer verehrt, die ihr Leben für „Gott, Kaiser und Vaterland“ opferten.

Am Ehrenmal für die Toten der Kriege 1864 bis 1871, vom münsterischen Künstler Bernard Frydag erschaffen und am 18. Juli 1909 eingeweiht, freute sich das Autorenquartett Dr. Alexandra Bloch Pfister, Michael Bieber, Dr. Sabine Kittel und Sabeth Goldemann, ihre Neuerscheinung „Kriegerdenkmäler in der Friedensstadt – Münsteraner Erinnerungsorte?“ der Öffentlichkeit präsentieren zu können.

Das Denkmal erinnert an die in den Einigungskriegen Gefallenen. Das Buch beschäftigt sich mit den acht wichtigsten Denkmälern und ist für 9,90 Euro im Buchhandel, in der WN-Geschäftsstelle am Prinzipalmarkt oder im Internet erhältlich.  

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