Bürgerausschuss Münsterscher Karneval
Patt bei der Diskussion um die Prinzenproklamation

Münster -

Ratlosigkeit beim BMK-Vorsitzenden Helge Nieswandt. Der Grund: ein Patt.

Freitag, 18.05.2018, 18:05 Uhr

Der Rosenmontagswagen der „Närrischen Weiber von Münster“ mit dem Motto „Mutti wird‘s schon richten“ wurde vom BMK mit dem ersten Preis bedacht. Auf den Plätzen dahinter landeten die „Happy Family 2018“ und die Narrenfreunde Hiltrup. Bei den Fußgruppen errang die KGH Hiltrup den 1. Platz.
Der Rosenmontagswagen der „Närrischen Weiber von Münster“ mit dem Motto „Mutti wird‘s schon richten“ wurde vom BMK mit dem ersten Preis bedacht. Auf den Plätzen dahinter landeten die „Happy Family 2018“ und die Narrenfreunde Hiltrup. Bei den Fußgruppen errang die KGH Hiltrup den 1. Platz. Foto: Reinhold Kringel

Der Bürgerausschuss Münsterscher Karneval (BMK) traf sich zu seiner Frühjahrsversammlung im Paohlbürgerhof am Heumannsweg. Von den 38 Karnevalsvereinen, die der Dachverband vertritt, waren 36 anwesend, als Präsident Helge Nieswandt die Sitzung eröffnete. Nach einem Rückblick auf die vergangene Session und den Berichten von Schatzmeister und Kassenprüfer wurde der Vorstand entlastet. Zudem wurde der langjährige BMK-Präsident Rolf Jungenblut zum Ehrenpräsidenten ernannt und erhielt aus der Hand seines Nachfolgers eine entsprechende Urkunde.

Es sollte nicht die einzige Ehrung an diesem Tag bleiben. Die „Närrischen Weiber von Münster“ erhielten für die Gestaltung ihres Rosenmontags-Wagens „Mutti wird´s schon richten“ den ersten Preis und einen Riesenpokal für die Vereinsvitrine. Auf den Plätzen dahinter folgten die „Happy Family 2018“ und die Narrenfreunde Hiltrup. Bei den Fußgruppen wurde die KG Hiltrup vor der KG Schlossgeister und der Kinder- und Jugendhilfe St. Mauritz ausgezeichnet.

Für den Münster-Marathon am 9. September meldeten sich zahlreiche Interessenten an, die ZiBoMo aus Wolbeck will sogar mit acht Läufern teilnehmen. Beim letzten Punkt der Tagesordnung gab es eine kontroverse Diskussion um den Veranstaltungsort der Proklamation am Elften im Elften. Der Vorstand will den Veranstaltungsort in einen Saal verlegen und ein mehrstündiges Programm anbieten – aber etliche Stimmen sprachen sich für die Beibehaltung der Proklamation auf dem Prinzipalmarkt aus. BMK-Präsident Helge Nieswandt war am Ende etwas ratlos, denn Gegner und Befürworter hielten sich in etwa die Waage. „Ein Patt ist für uns schwierig“ erklärte er der Versammlung und empfahl eine Umfrage unter den Mitgliedern in den Vereinen.

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