FOM-Studie
Digitalisierung spaltet Münster

Münster -

Die Digitalisierung spaltet Münster. Vor allem ältere Bürger geben offen zu, unsicher und sogar ängstlich gegenüber der digitalen Entwicklung zu sein und sich nicht mitgenommen bzw. nicht ausreichend informiert zu fühlen. Die Jüngeren dagegen sehen in der Digitalisierung vor allem Chancen – und sich selbst als Teil dieser Zukunft.

Donnerstag, 12.07.2018, 17:00 Uhr

FOM-Studie: Digitalisierung spaltet Münster
Foto: Dietmar Jeschke

Das sind die Kernaussagen einer bundesweiten wissenschaftlichen Studie mit über 22 000 Befragten, an der auch rund 300 münsterische Bürger teilnahmen. Die Studierenden der FOM, Deutschlands größter privater Hochschule, trugen die Ergebnisse im Frühjahr und Sommer 2018 unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Oliver Gansser zusammen, heißt es in einer Pressemitteilung der Hochschule.

Grundsätzlich werde klar: Je älter, desto unsicherer sind die Menschen in Deutschland. Während die Generationen Z (12 bis 21 Jahre) und Y (22 bis 36 Jahre) sich zu 57 bzw. 54 Prozent für digital kompetent halten, nimmt diese positive Selbsteinschätzung mit zunehmendem Alter deutlich ab. Von den befragten Babyboomern (52 bis 62 Jahre) halten sich nur noch 33 Prozent für digital kompetent, von den Befragten über 63 Jahre sogar nur noch 14 Prozent.

Nur 20 Prozent der über 63-Jährigen in Münster fühlen sich beim Thema Digitalisierung von den Anbietern mitgenommen, bei der jüngeren Generation (22 bis 36 Jahre) sind es immerhin 35 Prozent. Auf der anderen Seite nehmen die Älteren den Schutz ihrer Daten deutlich ernster als Jüngere.

Anzeige
Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5901425?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F
SEK-Beamte überwältigen Randalierer
Auf der ehemaligen Hofstelle Herbert im Kiebitzpohl sah es am Sonntagabend verheerend aus. Etliche Gegenstände, darunter zahlreiche Möbel, hatte der 38-jährige Randalierer aus dem Fenster geworden. Er sorgte für einen Großeinsatz der Polizei.
Nachrichten-Ticker