Wissenschaftsschiff liegt bis Sonntag in Münster vor Anker
Die Zukunft der Arbeit ist digital

Münster -

„Die Zukunft ist eine Welt ohne Arbeit“ oder „Wir müssen lernen, uns nicht über Arbeit zu definieren“ – solche Gedanken haben Besucher mit Kreide auf eine Tafel im Rumpf der „MS Wissenschaft“ geschrieben. Seit Donnerstag liegt das 100 Meter lange Frachtschiff im Stadthafen, das die Ausstellung „Arbeitswelten der Zukunft“ beherbergt, einer Zusammenarbeit des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Initiative „Wissenschaft im Dialog“.

Donnerstag, 12.07.2018, 18:00 Uhr

Ein Produkt am PC entwerfen und direkt an den 3D-Drucker senden – das können die Besucher der „MS Wissenschaft“ selbst ausprobieren.
Ein Produkt am PC entwerfen und direkt an den 3D-Drucker senden – das können die Besucher der „MS Wissenschaft“ selbst ausprobieren. Foto: Matthias Ahlke

Im ansonsten dunkel gestrichenen Rumpf laden 26 bunt gestaltete Stationen zum Entdecken, Lernen und Nachdenken ein. Jede von ihnen spiegelt aktuelle Forschungsschwerpunkte von Instituten und Hochschulen aus ganz Deutschland wider. An mehreren Stationen ist der Besucher selbst gefragt: Am Touchscreen-Terminal kann man mithilfe der „Fit@Work-App“ einen Test zur Schlafqualität machen, die eigene Konzentrations- und Merkfähigkeit testen, während einem eine monotone Männerstimme unsinnige Reime ins Ohr leiert.

Eine andere Übung heißt „spielend sitzen“: An einem Cyber-Hockey-Tisch steuert man die eigene Linie nicht mit der Hand, sondern über Bewegungen des instabilen Hockers, auf dem man sitzt. Der soll den Sitzenden zwingen, seine Position ständig zu verändern und so Rückenproblemen vorbeugen.

„MS Wissenschaft“ zeigt die „Arbeitswelten der Zukunft“

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  • Seit Donnerstag liegt die 100 Meter lange „MS Wissenschaft“ im Stadthafen. Im Inneren zeigt sie die Ausstellung „Arbeitswelten der Zukunft“, eine Zusammenarbeit des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Initiative „Wissenschaft im Dialog“. Foto: Matthias Ahlke
  • Seit Donnerstag liegt die 100 Meter lange „MS Wissenschaft“ im Stadthafen. Im Inneren zeigt sie die Ausstellung „Arbeitswelten der Zukunft“, eine Zusammenarbeit des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Initiative „Wissenschaft im Dialog“. Foto: Matthias Ahlke
  • Seit Donnerstag liegt die 100 Meter lange „MS Wissenschaft“ im Stadthafen. Im Inneren zeigt sie die Ausstellung „Arbeitswelten der Zukunft“, eine Zusammenarbeit des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Initiative „Wissenschaft im Dialog“. Foto: Matthias Ahlke
  • Seit Donnerstag liegt die 100 Meter lange „MS Wissenschaft“ im Stadthafen. Im Inneren zeigt sie die Ausstellung „Arbeitswelten der Zukunft“, eine Zusammenarbeit des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Initiative „Wissenschaft im Dialog“. Foto: Matthias Ahlke
  • Seit Donnerstag liegt die 100 Meter lange „MS Wissenschaft“ im Stadthafen. Im Inneren zeigt sie die Ausstellung „Arbeitswelten der Zukunft“, eine Zusammenarbeit des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Initiative „Wissenschaft im Dialog“. Foto: Matthias Ahlke
  • Seit Donnerstag liegt die 100 Meter lange „MS Wissenschaft“ im Stadthafen. Im Inneren zeigt sie die Ausstellung „Arbeitswelten der Zukunft“, eine Zusammenarbeit des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Initiative „Wissenschaft im Dialog“. Foto: Matthias Ahlke
  • Seit Donnerstag liegt die 100 Meter lange „MS Wissenschaft“ im Stadthafen. Im Inneren zeigt sie die Ausstellung „Arbeitswelten der Zukunft“, eine Zusammenarbeit des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Initiative „Wissenschaft im Dialog“. Foto: Matthias Ahlke
  • Seit Donnerstag liegt die 100 Meter lange „MS Wissenschaft“ im Stadthafen. Im Inneren zeigt sie die Ausstellung „Arbeitswelten der Zukunft“, eine Zusammenarbeit des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Initiative „Wissenschaft im Dialog“. Foto: Matthias Ahlke
  • Seit Donnerstag liegt die 100 Meter lange „MS Wissenschaft“ im Stadthafen. Im Inneren zeigt sie die Ausstellung „Arbeitswelten der Zukunft“, eine Zusammenarbeit des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Initiative „Wissenschaft im Dialog“. Foto: Matthias Ahlke
  • Seit Donnerstag liegt die 100 Meter lange „MS Wissenschaft“ im Stadthafen. Im Inneren zeigt sie die Ausstellung „Arbeitswelten der Zukunft“, eine Zusammenarbeit des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Initiative „Wissenschaft im Dialog“. Foto: Matthias Ahlke
  • Seit Donnerstag liegt die 100 Meter lange „MS Wissenschaft“ im Stadthafen. Im Inneren zeigt sie die Ausstellung „Arbeitswelten der Zukunft“, eine Zusammenarbeit des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Initiative „Wissenschaft im Dialog“. Foto: Matthias Ahlke
  • Seit Donnerstag liegt die 100 Meter lange „MS Wissenschaft“ im Stadthafen. Im Inneren zeigt sie die Ausstellung „Arbeitswelten der Zukunft“, eine Zusammenarbeit des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Initiative „Wissenschaft im Dialog“. Foto: Matthias Ahlke
  • Seit Donnerstag liegt die 100 Meter lange „MS Wissenschaft“ im Stadthafen. Im Inneren zeigt sie die Ausstellung „Arbeitswelten der Zukunft“, eine Zusammenarbeit des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Initiative „Wissenschaft im Dialog“. Foto: Matthias Ahlke
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  • Seit Donnerstag liegt die 100 Meter lange „MS Wissenschaft“ im Stadthafen. Im Inneren zeigt sie die Ausstellung „Arbeitswelten der Zukunft“, eine Zusammenarbeit des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Initiative „Wissenschaft im Dialog“. Foto: Matthias Ahlke
  • Seit Donnerstag liegt die 100 Meter lange „MS Wissenschaft“ im Stadthafen. Im Inneren zeigt sie die Ausstellung „Arbeitswelten der Zukunft“, eine Zusammenarbeit des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Initiative „Wissenschaft im Dialog“. Foto: Matthias Ahlke
  • Seit Donnerstag liegt die 100 Meter lange „MS Wissenschaft“ im Stadthafen. Im Inneren zeigt sie die Ausstellung „Arbeitswelten der Zukunft“, eine Zusammenarbeit des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Initiative „Wissenschaft im Dialog“. Foto: Matthias Ahlke
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  • Seit Donnerstag liegt die 100 Meter lange „MS Wissenschaft“ im Stadthafen. Im Inneren zeigt sie die Ausstellung „Arbeitswelten der Zukunft“, eine Zusammenarbeit des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Initiative „Wissenschaft im Dialog“. Foto: Matthias Ahlke
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  • Seit Donnerstag liegt die 100 Meter lange „MS Wissenschaft“ im Stadthafen. Im Inneren zeigt sie die Ausstellung „Arbeitswelten der Zukunft“, eine Zusammenarbeit des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Initiative „Wissenschaft im Dialog“. Foto: Matthias Ahlke
  • Seit Donnerstag liegt die 100 Meter lange „MS Wissenschaft“ im Stadthafen. Im Inneren zeigt sie die Ausstellung „Arbeitswelten der Zukunft“, eine Zusammenarbeit des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Initiative „Wissenschaft im Dialog“. Foto: Matthias Ahlke
  • Seit Donnerstag liegt die 100 Meter lange „MS Wissenschaft“ im Stadthafen. Im Inneren zeigt sie die Ausstellung „Arbeitswelten der Zukunft“, eine Zusammenarbeit des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Initiative „Wissenschaft im Dialog“. Foto: Matthias Ahlke

Die Digitalisierung von Arbeit ist in der Ausstellung allgegenwertig, ob 3D-Drucker, Medizinroboter oder die Datenbrille, mit der Paletten viel schneller gepackt sind. Trotzdem werden nicht nur neue Technologien vorgestellt, sondern gängige Vorstellungen vor allem Jugendlicher von der Berufswelt thematisiert.

Ausstellung bis Sonntag geöffnet

An einem Tisch werden Wünsche wie „ich will viel Geld verdienen“ oder „ich will irgendwas mit Autos machen“ mit leicht verständlichen Statistiken unterfüttert. An einer anderen Station kann man Arbeitern in verschiedenen Lebens- und Berufssituationen Ratschläge erteilen und über einen fiktiven Chat herausfinden, ob sich Weiterbildung oder Berufswechsel gelohnt haben.

Bis einschließlich Sonntag (15. Juli) ankert die „MS Wissenschaft“ im Stadthafen. Die Ausstellung ist bei freiem Eintritt jeweils von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Die Schau ist geeignet für Kinder ab etwa zwölf Jahren, aber auch jüngere können Interessantes entdecken, so die Veranstalter der Initiative „Arbeitswelten der Zukunft“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Täglich um 17 Uhr und am Wochenende zusätzlich um 11 Uhr gibt es kostenlose Führungen.  

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