Basslines bringen den Palace zum Bouncen

Di., 14.02.2012

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„Monsters of Rap“ mit den Top-Stars der Hip-Hop-Szene

Basslines bringen den Palace zum Bouncen : „Monsters of Rap“ mit den Top-Stars der Hip-Hop-Szene

„Das EFX“ und weitere Rapper sorgten für Stimmung im Skaters Palace. Foto: röv

Münster - 

Die „Monster des Rap“ krallten sich am Samstagabend wieder an die Mikrofone des Skaters Palace. Nach dem Erfolg des Vorjahres war der Club ausverkauft – kein Wunder bei diesem deutschlandweit einmalig gespielten Line-Up.

Von Marie Rövekamp

Den Anfang der Monster-Show machten „The Doppelgangaz“, ein Geheimtipp der Internet- und Bloggerszene. Ihr Flow war lässig und ungeschliffen und erinnerte mit kratzigen Basslines an den New Yorker Hip-Hop in seiner frühen Ära. Ihr Sound füllte die Halle nach und nach, reizte aber noch nicht zum Bouncen. „That’s the real Hip Hop“, riefen Skoob und Drayz, als sie nach einer kurzen Pause wild über die Bühne sprangen.

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Die Rapper von „Das EFX“ haben das Double-Time-Rappen in den Staaten quasi miterfunden und zu einem ihrer Stilmittel gemacht. Mit ihren Accapella- Sessions brachten sie endlich jeden Kopf vor ihnen zum Nicken. „Tic Toc this is how we rock“ – die „Lords of the Underground“ stiegen nach ihnen auf die Bühne. Die Crew aus New Jersey stand gegen Ende der 80er und Anfang der 90er Jahre für das „Goldene Zeitalter“ des Hip-Hop. Mit Hits wie „Funky Child“ und „Tic Toc“ zeigten sie, warum die Lords vor ihrer Wende zum Gangsta-Rap zu den Top-Namen der Szene zählten.

Aus Philadelphia reisten „Jedi Mind Tricks“ ins Palace. Benannt haben sie sich nach den Star-Wars-Filmen, in denen die Jedi mit ihren Gedanken andere beeinflussen können – so wie Vinnie Paz und Jus Allah die Crowd mit ihrer Show hypnotisierten und zum Dauerpogen brachten. Die Menge im Skaters Palace flippte noch einmal völlig aus, als „Dilated Peoples“ nach vorne traten. 60 Minuten lang zeigten sie, dass West und East doch zusammen passen. Bei ihnen traf das lockere Lebensgefühl aus L.A. auf die deepen Beats der Bronx. Dort, wo alles begann.


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