Geowissenschaftliche Institute
Fr., 10.02.2012
Klimafreundliches Haus
Richtfest am Geo-Neubau (v.l.): Prodekan Prof. Hermann Mattes, Bürgermeisterin Beate Viljhalmsson, NRW-Bauminister Harry Voigtsberger und BLB-Leiter Markus Vieth schlagen symbolisch die letzten Nägel ein.
Münster -
Richtfest wurde jetzt für das neue Haus für die Geowissenschaftlichen Institute gefeiert. Das 30 Millionen teure Gebäude soll besonders klimafreundlich sein.
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Soviel ist schon klar, bevor das neue Haus für die Geowissenschaftlichen Institute überhaupt fertig ist. Die Baugeschichte wird verbunden sein mit besonderen Wetterverhältnissen. Bei der Grundsteinlegung an der Corrensstraße im vergangenen Juli wirbelten stürmische Winde Redemanuskripte und Party-Pavillons durcheinander, am Freitag beim Richtfest bibberten die Gäste bei Frost und eisigem Nordwind.
Dabei wird das Haus der Geowissenschaften – ist es erst einmal fertig – besonders klimafreundlich sein. Wegen seiner Zukunft als zertifiziertes „Green Building“ kam gestern auch NRW-Bauminister Harry Voigtsberger zum Richtfest und hielt eine der ersten offiziellen Ansprachen im zukünftigen Hörsaal. Der Minister lobte die Universität, die eine knappe Million Euro eigenes Geld in die energieeffiziente Bauweise des von den Ibbenbürener Architekten Niederberghaus und Partner geplanten Gebäudes investiert hat, um später die Unterhaltungskosten zu senken.
Dort werden Licht und Heizung durch „Präsenzmelder“ aktiviert und gesteuert, die Toiletten mit Regenwasser gespült. Und für durchgeschwitzte Studenten und Mitarbeiter, die mit dem Fahrrad kommen, gibt es Umkleide und Duschräume, illustrierte Unirektorin Ursula Nelles die Umweltfreundlichkeit des Baus. Photovoltaik- und Solarthermieanlage sowie eine besondere Wärmedämmung sorgen für besonders sparsamen Energieverbrauch, skizzierte Markus Vieth, Leiter des Bau- und Liegenschaftsbetriebs Münster (BLB), der den Bau koordiniert.
Schon im Planungsstadium wurde das 30 Millionen Euro teure Gebäude von der Gesellschaft für nachhaltiges Bauen ausgezeichnet. Einziehen werden Mitte 2013 die vier Institute für Geografie, Geoinformatik, Landschaftsökologie und Didaktik der Geografie sowie die Forschungsstelle für Paläobotanik.
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