Sonstiges
Mo., 08.02.2010
Fast 43 000 Besucher bei der Frühlingsmesse
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Münster - Thomas Arabin ist mehr als zufrieden mit dem diesjährigen Verlauf der Gartenmesse „Frühling-Blumen-Freizeit“. „Die Besucherzahlen waren an jedem einzelnen Tag um zehn bis 15 Prozent höher als 2008“, stellt der Abteilungsleiter fest. Insgesamt besuchten 42 800 Menschen die Ausstellung. „Das ist Rekord in den letzten zehn Jahren und beweist, dass es sich hier um eine der attraktivsten Messen der Region handelt.“
Das wachsende Interesse an der Messe hängt laut Arabin damit zusammen, dass vor allem ältere Menschen zunehmend in ihre Gärten investieren. „Urlaub im Garten lautet der gegenwärtige Trend der Generation 50 plus.“ Durch einen Messerundgang können sich die Gartenliebhaber für ihre eigene Gartengestaltung inspirieren lassen.
Jede der Gartenmessen trägt ihr eigenes Motto. In diesem Jahr sollten vor allem lokale Bezüge zur Stadt Münster hergestellt werden. Ein optisches Highlight bildete hierbei eine Wasserorgel vor der Kulisse des münsterischen Schlosses. Ein acht Meter hoher Blumenfächer aus 10 000 verschiedenen Blüten schmückte das Bild, vor dem täglich um 17 Uhr die Tanzschule Siebert eine Ballettaufführung darbot. „Schwäne schweren Herzens“ heißt das Stück, in dem die schwarze Schwanenfrau Petra ein Tretboot zum Leben erweckt. „Blumen, Frühlingserwachen und Ballett mischen sich hier. Das spricht die Menschen unglaublich an.“
Nach zehn Jahren Pause hat Hermann Niederbeckmann erstmals wieder einen Stand auf der Messe. Das tiefe Grün seiner Palmen, Bambusse und japanischen Pflanzen scheint die Besucher magisch anzuziehen. Nur die Wenigsten können sich jedoch seine Pflanzen leisten. „Daher kommen die Meisten nur, um Fotos zu schießen“, klagt Niederbeckmann. Sein edelstes Stück, eine japanische Kiefer, kostet 11 500 Euro. „Das ist nur was für Liebhaber.“
Niederbeckmann wünscht sich für die kommenden Messen, dass ein größerer Akzent auf Landschaft gesetzt wird: „Große Wasserfälle und Brücken.“ Für die nächste Messe, die 2012 stattfinden wird, hat er sich überlegt, die Gäste durch eine exotische Landschaft anzulocken. Unter den Palmen sollen sich die Besucher auf Liegestühlen erholen und die Seele baumeln lassen.
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