Rilkes Dichtung gegen den Krieg

Mi., 22.02.2012

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Premiere von Hapé Schreiberhubers „Cornet“ im Kleinen Bühnenboden

Rilkes Dichtung gegen den Krieg : Premiere von Hapé Schreiberhubers „Cornet“ im Kleinen Bühnenboden

Hapé Schreiberhuber Foto: n.n.

Münster - 

Hapé Schreiberhuber spielt am Samstag im Kammertheater „Der Kleine Bühnenboden“ seine Premiere von „Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke“ von Rainer Maria Rilke.


Der Cornet, ein Fahnenträger, stirbt in der Schlacht von 1663. Rilke beschreibt den 18-jährigen Soldaten und seinen sinnlosen Opfertod. Er beschreibt seine Sehnsucht – er würde sich gern den sinnlichen Lebensfreuden hingeben – ordnet sich aber in seiner Naivität, als Ausdruck seiner Ursprünglichkeit, dem System Macht und Krieg unter. Als Tragödie konzipiert Rilke 27 Szenen – wie Trostlosigkeit eines militärischen Feldzuges oder Entzauberung von Empfinden und Lebenslust. Der Cornet ist für Schrei­berhuber eine Anti-Kriegs-Dichtung des 24-Jährigen Dichters (geschrieben 1899 in der Urfassung), der die Schrecken des Krieges zeichnet und doch auch Hoffnung nährt: „Was geschieht, ist gut.“ Schreiberhuber lebt als freier Künstler in Steyr Oberösterreich (www.schlossatelier.at) und beschäftigt sich seit 1996 spartenübergreifend mit Musik, Theater und Malerei. Die Premiere findet am Samstag (25. Februar) um 20.30 Uhr im Kleinen Bühnenboden, Schillerstraße 48a, statt. Karten (15 / 11 Euro) unter ' 66 17 59.  | www.derkleine  buehnenboden.de

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